Wasser-Umleitung zum Lauterbach

Wenn es besonders stark regnet, droht Wasser-Rückstau im Kanal. Der Entsorgungsverband Saar (EVS) baut vor: Er saniert derzeit Regenüberläufe, um Überschuss-Wasser in den Lauterbach zu leiten.

Für rund 1,6 Millionen Euro saniert der Entsorgungsverband Saar (EVS) zurzeit zahlreiche Regenüberläufe in den Völklinger Stadtteilen Geislautern und Ludweiler. Bei starken Niederschlägen entlasten die Überläufe den Kanal, indem sie überschüssiges Wasser in den Lauterbach ableiten. Das hilft auch, Rückstau-Gefahren im Kanal zu mindern.

Kommunalpolitiker und Bürger informierten sich am Dienstagabend im Geislauterner Dorfgemeinschaftshaus über die Maßnahme. EVS-Bereichsleiter Bertram Leblang und Stefan Klein vom Saarbrücker Ingenieurbüro WSV erläuterten die Sanierung, die im Januar 2014 begonnen hat.

Im Bereich zwischen der Straße Alter Haller am Kaufland und dem Ludweiler Sportplatz werden 17 Regenüberläufe modernisiert. Bei zwei Regenüberläufen mussten die Bauwerke komplett erneuert werden. Die Arbeiten in Wehrden und in Geislautern, berichteten die Ingenieure , seien so gut wie fertiggestellt. In Kürze würden auch die Bauaktivitäten in Ludweiler - und zwar in der Schulstraße und im Gehwegbereich der Lauterbacher Straße - wieder aufgenommen.

Beeinträchtigungen gab es dort bei der An- und Abfahrt zur Grundschule. Autofahrer mussten eine Umleitung in Kauf nehmen. Fußgänger wurden über einen provisorischen Gehweg direkt an der Baustelle vorbeigeleitet. Zurzeit ist die Schulstraße für den Anliegerverkehr freigegeben. Während der noch anstehenden Restarbeiten kommt es aber erneut zu einer Vollsperrung für die Autofahrer. Nach dem Abschluss der Arbeiten wird die Straße voraussichtlich im April wieder für den Verkehr freigegeben.

In einer letzten Projektphase nimmt der EVS die Arbeiten in der Straße Am Großen Graben und in der Karlsbrunner Straße in Angriff. Läuft alles nach Plan, kann die Gesamtmaßnahme im Juli beendet werden.