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Schnee ohne Folgen
Räumdienste wurden dieses Mal mit dem Schnee rasch fertig

Räumdienste hatten es mit einem Winter-Intermezzo zu tun (Symbolbild).
Räumdienste hatten es mit einem Winter-Intermezzo zu tun (Symbolbild). FOTO: Becker && Bredel / BeckerBredel
Völklingen/Warndt. Von Doris Döpke

  Schnee am Montagmorgen – welche Folgen hat der weiße Teppich dieses Mal für die Region gehabt? Keine großen, die Autofahrer waren gestern offenbar besser eingestellt aufs Winterwetter als beim ersten Schnee-Einbruch des Jahres Anfang Dezember. Und die Räumdienste ebenfalls.


Die Polizei berichtet von zwei „witterungsbedingten Verkehrsunfällen“. Auf dem Heidstock in der Gerhardstraße kam ein 48-Jähriger mit seinem Auto durch Glätte von der Fahrbahn ab. Der Wagen kollidierte mit einem Baustellenschild, rutschte weiter und kam an einer Hauswand zum Stehen. In Ludweiler, in der Werbelner Straße, rutschte das Auto eines 50-jährigen Fahrers  wegen Glätte auf ein geparktes Fahrzeug. Beide Unfälle verursachten Sachschaden, aber niemand wurde verletzt.

Für den Bus- und Schulbetrieb in Völklingen blieb der Schnee folgenlos, berichtet Oberbürgermeister Klaus Lorig auf SZ-Nachfrage. Um drei Uhr früh seien die Räumdienst-Mitarbeiter der Stadt alarmiert worden. Um vier Uhr seien sie dann mit fünf Großfahrzeugen ausgerückt, um die Fahrbahnen zu räumen und zu streuen. Mitarbeiter der Stadtgärtnerei hätten sich derweil um Bürgersteige und Brücken gekümmert, sagt Lorig. Offenbar hätten sie rechtzeitig alle Straßen und Wege frei bekommen; jedenfalls habe es für die Busse keine Probleme gegeben. Und alle Schüler und Lehrer hätten ihre Schulen erreicht, auch da sei der Betrieb ganz  normal verlaufen.

Anfang Dezember hatte das etwas anders ausgesehen. Da hatten die Busse ihre liebe Not mit Steigungsstrecken, hier und da ging nichts. Und die Lehrer der Fürstenhausener Waldschule schafften es teilweise nicht zu ihrem Arbeitsort; statt des regulären Unterrichts gab es für die Kinder, die gekommen waren, einfach nur  Betreuung.