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Überflüssig, aber noch kein Müll? Der ZKE rät: tauschen im Internet

Überflüssig, aber noch kein Müll? Der ZKE rät: tauschen im Internet

Das Problem ist so alt wie die Müllabfuhr. Der Bürger stellt fest: Einige Dinge braucht er nicht mehr. Aber sie sind zu schade für Müll. Also was tun? Im Internet-Zeitalter liegt die Lösung natürlich im Netz.

Und organisiert hat's der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE).

Die Rede ist von einem kostenlosen Internet-Markt zum Tauschen und Verschenken. Damit bietet der ZKE den Bürgern eine Alternative zum Wegwerfen. Dort können sie Dinge verschenken oder tauschen. Derzeit sind rund 300 Inserate online.

Der ZKE unterhält seinen Internet-Markt seit 2010. Dort findet man Möbel, Elektrogeräte, Spielzeug, Kleider, Bücher oder CDs. Wer seine Sachen nicht verschenken möchte, kann sie gegen kleinere Gegenleistungen wie eine Tafel Schokolade, eine Kiste Cola oder eine Packung Windeln zum Tausch anbieten. Außerdem besteht die Möglichkeit, in einem Inserat selbst nach etwas Bestimmtem zu suchen.

"Viele Menschen können von unserem Angebot profitieren: Der Schenkende bereitet einem anderen eine Freude und spart die Entsorgungskosten. Der Beschenkte spart die Neuanschaffung. Auch die Umwelt gewinnt, denn alles, was weiterverwendet wird, erspart den Verbrauch von Rohstoffen", sagt ZKE-Sprecherin Judith Pirrot.

Der Tausch- und Verschenk-Markt des ZKE ist ausschließlich für die private Nutzung. Das Online-Schalten eines Inserates erfolgt mit einer kurzen Verzögerung. In dieser Zeit wird überprüft, ob es seriös ist.

zke-sb.de/tauschmarkt