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Teilstück der Lindenallee wird zur Peter-Neuber-Allee

Oberbürgermeister Peter Neuber mit Amtskette und seiner berühmten Fliege. Foto: Willi Hiegel
Oberbürgermeister Peter Neuber mit Amtskette und seiner berühmten Fliege. Foto: Willi Hiegel FOTO: Willi Hiegel
Neunkirchen. In der jüngsten Sitzung des Neunkircher Ortsrates hatten die Mitglieder über die Umbenennung eines Teilstücks der Lindenallee zu entscheiden. Außerdem ging es um den geänderten Bebauungsplan Obere Bahnhofstraße.

. Ein Teilstück der Lindenallee wird vermutlich künftig Peter-Neuber-Allee heißen. Dafür hat bei zwei Enthaltungen hat der Ortsrat Neunkirchen unter dem Vorsitz von Ortsvorsteher Volker Fröhlich am Donnerstag grünes Licht gegeben. Es handelt sich um den Streckenabschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich Lindenallee/Gustav-Regler-Straße und der Einmündung Lindenallee/Königsbahnstraße. Mit der Namensgebung sollen die großen Verdienste gewürdigt werden, die sich der im November verstorbene frühere Oberbürgermeister (wir berichteten) um die Stadt Neunkirchen erworben hat, begründete Fröhlich die Entscheidung. Nachdem die Verwaltung die betroffenen Anlieger in diesem Bereich frühzeitig über die beabsichtigte Umbenennung informiert hatte, gab es von zwei dort ansässigen Betrieben Widerstand, weil sie durch die veränderte Straßenbezeichnung nicht nur vermehrte organisatorische Maßnahmen, sondern auch erhebliche Mehrkosten befürchten. In einer Stellungnahme ist das städtische Rechtsamt aber zu der Auffassung gelangt, dass die Umbenennung als rechtskonform anzusehen ist.

Einstimmig hat der Ortsrat in der Sitzung im Rathaus danach der ersten Änderung des Bebauungsplans Obere Bahnhofstraße/Am Steilen Berg und in einem weiteren Tagesordnungspunkt dem Erlass einer Veränderungssperre für den Geltungsbereich dieser Änderung zugestimmt. Mit dieser Entscheidung soll unter anderem das Vergnügungsstättenkonzept der Stadt Neunkirchen fortgeschrieben und eine mögliche Ansiedlung entsprechender Betriebe verhindert werden, erklärte Jörg Lauer, der Leiter der Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Benjamin Olsowski, der städtische Betriebsleiter für den Stadtwald, informierte den Ortsrat, dass im Zuge des Wegebaus im Steinwald mehrere alte Straßenlampen entfernt werden sollen. Sie waren in den 1980er Jahren zur Ausleuchtung eines damaligen Schulweges angebracht worden, sind aber heute entbehrlich, weil dieses Wegstück schon lange nicht mehr als Schulweg zur Grundschule Steinwald genutzt wird. Olsowski machte deutlich, dass die Lampen zum Teil kaputt und die unterirdischen Leitungen fast nicht mehr zu finden sind, so dass eine Erhaltung der Straßenleuchten auf diesem Abschnitt in keinem Verhältnis zu den Kosten stehe.

Im Vorfeld der Europa- und Kommunalwahlen im Mai informierte Ortsvorsteher Fröhlich den Ortsrat, dass die Wahllokale 22, 23 und 25 aus der Edith-Stein-Schule in das St.-Vincenzheim in der Hermannstraße verlegt werden müssen.heb