Auch an die Fußgänger denken

Die Köllertaler Regionalgruppe Mobilität hat sich in die Diskussion um den Knotenpunkt Saarbrücker Straße/Trierer Straße/Saarlouiser Straße in Heusweiler eingeschaltet. Dass dort kein Kreisel gebaut werden soll, sei aus Sicht der Fußgänger zu begrüßen, meint Karl Heinz Janson im Namen der Regionalgruppe Mobilität.

Erfahrungen mit den Kreisverkehren am Bahnhof und an der Illinger Straße in Heusweiler belegten, "dass die Mehrzahl der Autofahrer vergessen hat, dass beim Abbiegen aus dem Kreisverkehr der querende Fußgänger Vorrecht hat. Zudem setzen mehr und mehr Autofahrer keinen Blinker mehr bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr".

Doch auch bei der nun diskutierten Ampellösung gehe es vorrangig um den Autoverkehr. Die Regionalgruppe Mobilität fordert daher, "auch die Bedürfnisse der Fußgänger in Heusweiler gleichwertig zu berücksichtigen". So muss nach Ansicht der Regionalgruppe bei einer Ampelösung an diesem Knotenpunkt unbedingt auch eine Querung der B 268 für Fußgänger vorgesehen werden.

Diese könne mit einer Bedarfstaste ausgerüstet sein, doch sollte die Querungszeit so bemessen werden, dass auch Senioren gefahrlos bei Grün die Strecke schaffen. Weiter meint die Regionalgruppe Mobilität: "Da mehr und mehr Senioren auch mit Rollator unterwegs sind, ist unbedingt eine Absenkung der Bordsteine nötig."