SZ-Telefondoktor informiert über Demenz

Mehr als eine Million Deutsche leiden an Demenz. Oft erkennen Betroffene die ersten Anzeichen selbst nicht, dann sind die Angehörigen gefragt. Der SZ-Telefondoktor gibt heute Abend Auskunft zum Thema Demenz.

Woran erkennt man Demenz oder Alzheimer? Kann man der Krankheit vorbeugen? Wie geht man mit Angehörigen um, die an Demenz erkrankt sind? Wenn Sie solche oder ähnliche Fragen beschäftigen, dann rufen Sie heute Abend den SZ-Telefondoktor an. Ein kompetenter Arzt zum Thema Demenz steht Ihnen von 18 bis 20 Uhr zur Verfügung unter Tel. (06 81) 502 26 20.

Aktuell leiden mehr als eine Million ältere Menschen in Deutschland unter einer Demenz . Demenz ist der medizinische Ausdruck für eine meist nicht heilbare Hirnleistungsstörung, die zu einem fortschreitenden geistigen Abbau führt. Die Betroffenen verlieren allmählich die Kontrolle über ihr Denken und Handeln und damit über sich selbst. Auch die Persönlichkeit der Patienten wird in Mitleidenschaft gezogen, Verhalten und grundlegende Wesenseigenschaften können sich ändern.

Oft wird Demenz mit der Alzheimer Krankheit gleichgesetzt. Das ist aber nicht ganz richtig. Nur rund 50 Prozent der Demenzpatienten leiden tatsächlich an Alzheimer, das bedeutet, an einem fortschreitenden Verlust an Nervenzellen im Gehirn.

Demenz kann zwar bis jetzt leider nicht geheilt werden. Das Fortschreiten der Erkrankung kann allerdings durch ein Bündel von therapeutischen Maßnahmen verlangsamt werden. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Hier sind in erster Linie Angehörige gefordert, weil die Patienten die Verschlechterung ihrer geistigen Fähigkeiten sehr oft anderen Gründen zuordnen. Sie schreiben zum Beispiel die ersten Demenz-Anzeichen dem normalen Altern zu und scheuen sich aus Angst vor der Diagnose Demenz , frühzeitig zur ärztlichen Untersuchung zu gehen.

Der Telefon-Doktor ist ein Service der SZ in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.

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