Bouillons Spruch fürs Handy

Zum "Mister Internet" haben Journalisten in Berlin Bundesjustizminister Heiko Maas (49) ernannt. Der Grund dafür: Eine wissenschaftliche Studie ergab, dass derzeit kein anderer Politiker die sozialen Medien so aktiv bedient wie der SPD-Parteichef von der Saar.

Über 50 000 folgen Maas mittlerweile beim Kurznachrichtendienst Twitter .

Neun Damen im Alter zwischen 31 und 48 Jahren folgten jetzt den Spuren, die Sozialstaatssekretär Stephan Kolling (43) gelegt hat. Der CDU-Politiker organisierte die Saisonabschlussfahrt der Damen vom Tennisclub Winterbach in das rheinland-pfälzische Moseldorf Riol. Neben einer Weinwanderung bat er auch zu einem Fitnessparcours. Dabei mussten die Tennisspielerinnen unter anderem einen Reifen an Kollings Privatwagen wechseln und mit dem Auto Einparkübungen absolvieren. Gentleman Kolling spendierte dann Medaillen für die drei Besten sowie Pralinen und Vitaltee für alle.

Auf einen eigenen Fanclub kann offenbar Innenminister Klaus Bouillon (67) verweisen. Vorwiegend Sympathisanten und Mitglieder der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union werben mit schwarzen T-Shirts für "Klartext Klaus", der übrigens in dieser Woche genau ein Jahr im Ministeramt ist. In Bouillons Fan-Kreisen kursiert zudem ein spezieller Klingelton für Handys. Bei einem eingehenden Anruf ist da die Frage zu hören, die Bouillon in der ARD-Talk-Runde mit Günther Jauch vor laufenden Kameras an sein vorlautes Gegenüber aus dem AfD-Lager stellte: "Wie bitte, wollen Sie mich verar. . . . .?"