Abzocke mit Routenplanern

Betrüger versuchen jetzt mit einer neuen Masche im Internet, Verbraucher in teure Abonnements zu locken. Davor warnt die Verbraucherzentrale des Saarlandes. Demnach handelt es sich um Seiten, auf denen man sich Routen berechnen lassen kann. Eine Anmeldung auf diesen Seiten per E-Mail ist zwangsläufig erforderlich. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, erhält der Nutzer der Seite eine Zahlungsforderung über 500 Euro. Diesen Betrag soll er dann für ein Zwei-Jahres-Abonnement bezahlen. Die Zahlung soll per Amazon-Gutscheinen erfolgen, um die Rückverfolgung des Betrages unmöglich zu machen.

Falls die Zahlung nicht erfolgt, drohen die Abzocker mit Pfändungen, Zwangsvollstreckungen und Ähnlichem, warnen die Verbraucherschützer. In extremen Fällen würde sogar mit dem Erscheinen eines Inkasso Teams vor der Tür gedroht. Eine Pfändung könne laut Verbraucherzentrale allerdings nur von einem staatlich eingesetzten und vereidigten Gerichtsvollzieher durchgeführt werden.

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes rät, allen Betroffenen sich von Rechnungen und Mahnungen nicht einschüchtern zu lassen. Der Betrag sollte nicht gezahlt werden. Stattdessen sollten sich die Verbraucher den Forderungen widersetzen und sich bei weiteren Fragen direkt an die Verbraucherzentrale wenden.