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Dem Steinkauz auf der Spur

Fechingen/Kleinblittersdorf. „Wir belauschen die Steinkäuze“ heißt es am Samstag, 21. März, bei einer kostenlosen Führung des Naturschutzbundes Fechingen-Kleinblittersdorf. Die Steinkäuze sind jetzt in der Balzzeit – also recht „ruffreudig“. red

Zu einer kleinen Wanderung durch heimische Gefilde lädt der Naturschutzbund (Nabu) Fechingen-Kleinblittersdorf für Samstag, 21. März, ein. Diese beginnt um 18 Uhr am Parkplatz am Seniorenheim Barbarahöhe in Auersmacher und dauert voraussichtlich etwas mehr als eine Stunde.

Unter dem Motto "Wir belauschen die Steinkäuze" werden die Teilnehmer versuchen, sich auf dem Auersmacher Feld die typischen Rufe der Steinkäuze anzuhören. Die Chancen dazu sind recht groß, erklärt Nabu-Vorsitzender Axel Hagedorn. Denn zum einen gebe es dort Brutreviere, zum anderen seien die Käuze jetzt in der Balzzeit und daher recht ruffreudig. Der Bliesgau hat übrigens die höchste Steinkauzdichte im Saarland.

Das liege am Klima und an den landschaftlichen Gegebenheiten, aber auch an den Hilfen, die diesen Tieren geboten werden, erklärt der Nabu.

Zurzeit hängen in der Gemarkung Kleinblittersdorf mehrere Steinkauzkästen. Mit einer speziellen Schutzvorrichtung vor Fressfeinden werden sie von "Athene noctua" (so der wissenschaftliche Name des nachtaktiven Mäusejägers) gerne zum Wohnen und Brüten genutzt.

Seit seiner Gründung vor über 15 Jahren habe sich der Nabu intensiv um Behausungen für diese kleine und selten gewordene Eulenart gekümmert, heißt es weiter - beispielsweise auch durch die Pflege von verwilderten Obstwiesen, die die Eule als Lebensraum benötigt.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und auch für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind jedoch sehr zu empfehlen. Weitere Informationen gibt es bei Axel Hagedorn unter der Telefonnummer

(0 68 93) 37 01.