Spektakel an der Oberen Saar Hunderte Besucher bei Auersmachers Osterfeuer an Karsamstag (mit Fotostrecke)

Auersmacher · Das feurige Spektakel oberhalb des Dorfes wurde auch in der fünften Auflage zum Erfolg. Etwa 700 große und kleine Gäste feierten an den Flammen.

Osterfeuer 2024 in Auersmacher: Fotos
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So imposant war das Osterfeuer von Auersmacher

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Foto: Christine Funk

Schon weit vom Festplatz entfernt war am Karsamstag das große Osterfeuer von Auersmacher zu sehen. Zum fünften Mal seit 2018 lockte das Spektakel die Massen auf einem Feld oberhalb des Dorfes. Zum Organisationsteam, das auch die Idee zum Osterfeuer hatte, gehören Oliver Hector, Gerald Hector, Kerstin Weigand und Thorsten Dincher. Etwa 40 Helfer unterstützen sie.

Das Feuerholz stamme größtenteils von einem gerodeten Grundstück und von Baumschnitt sowie unverkäuflichem Abfallholz aus dem Wald, erläutert Thorsten Dincher. Er ergänzt, das Holz werde erst kurz vor dem Entfachen des Feuers aufgeschichtet. Das soll sicherstellen, dass sich weder Feldhasen noch anderen Tiere im Holz verstecken können. Für die Sicherheit sorgt die freiwillige Feuerwehr.

„Zum Osterfeuer gibt es Osterbier und Osternester“, erklärt Thorsten Dincher. Osternester, in Auersmacher auch saarländisch Kowenester genannt, sind gebratene Delikatessen mit Wurstmasse, Zwiebeln und einer Scheibe Käse in einem Brötchen. Es gibt noch einen Stand für Rostwürste und einen großen Getränkewagen.

Marcus Frey erzählt, er komme jedes Jahr zum Osterfeuer. Er mag das Osterbier, ein Starkbier aus einer Augsburger Brauerei. Ein Highlight für die Kinder sind die Stockbrote, die sie an langen Stöcken über dem Feuer zubereiten können. Für die Kinder gibt es dafür extra kleine Feuerschalen etwas abseits des großen Feuers.

Der Erlös wird jedes Jahr gespendet, etwa für den neuen Kindergarten oder die Ausstattung des Feldweges mit Mülleimern. Was in diesem Jahr mit dem Erlös des feurigen Volksfestes geschehen soll, steht noch nicht fest.

Axel Alt und Alain Renard sind zum ersten Mal beim Osterfeuer. Alt schätzt besonders die „schöne Atmosphäre“. Renard gefällt die Geselligkeit: „Jeder spricht mit jedem, man braucht nicht viel, um sich zu amüsieren“. Die Veranstalter schätzen, dass etwa 700 Leute zum Osterfeuer gekommen sind. Sie sind froh, dass es bis auf ein paar Regentropfen trocken geblieben ist.

Die Organisatoren hatten eine besonders lange Schicht vor sich: Sie hielten Wache, bis das Feuer am nächsten Morgen erloschen war.

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