„Papermoon“ auf der Leinwand, Jazz in den Ohren

„Papermoon“ auf der Leinwand, Jazz in den Ohren

Filmklassiker und dazu passende Live-Musik, das ist inzwischen zu einer beliebten Mischung im Heusweiler Filmtheater geworden. Am morgigen Freitag, 8. Mai, 20 Uhr, ist es wieder soweit: Für die Musik sorgt "HOT House", und auf der Leinwand ist "Paper Moon" von 1973 zu sehen, mit Ryan O' Neal und seiner Tochter Tatum.

Damals neun Jahre alt, bekam sie für ihre Rolle den Oscar als beste Nebendarstellerin und den Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin (Regie: Peter Bogdanowich).

Das bewusst in Schwarz-Weiß gedrehte tragikomische Roadmovie spielt in den 1930er Jahren in Kansas, USA: Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Prohibition, Landflucht und Depression beherrschen das Land. Gerade hat die neunjährige Addie Loggins (Tatum 0'Neal) ihre Mutter verloren, auf der Beerdigung wird der scheinbar nur durchreisende Moses Pray (Ryan O'Neal) überredet, das Mädchen mitzunehmen und zu Verwandten in Missouri zu bringen. Doch Moses ist ein Trickbetrüger, Addie erweist sich als gelehrige Schülerin, und mit kleinen Gaunereien schlagen sie sich durchs Land.

Das Quintett "HOT House" um den Riegelsberger Gitarristen Klaus Huckert orientiert sich mit seiner Musik vorwiegend am Jazz der 30er, 40er und 50er Jahre: Django Reinhardt , Wes Montgomery , Benny Goodman , Nat King Cole. Ein Kennzeichen der Band: kein Schlagzeug, dafür kommen zwei Rhythmus-Gitarren zum Einsatz, "Django Reinhardt lässt grüßen".

Veranstalter sind die Volkshochschule des Regionalverbandes Saarbrücken, die Gemeinde Heusweiler und das Filmtheater Heusweiler .

Vorverkauf: Bürgerbüro Gemeinde Heusweiler und Filmtheater Heusweiler .

heusweiler.de

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