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| 20:28 Uhr

Armut lindern
„Alle 67 Wünsche wurden erfüllt.“

Burbach. Siebte Wunschbaumaktion der Klarenthaler Friseurfamilie Augustin für das Theresienheim. Von Andreas Lang

Aufgeregt schielen einige der Jungs und Mädchen im Theresiensheim in die Kartons und Tüten, welche die treuen Besucher gestern dort abgeladen haben. Bei den regelmäßigen Gästen handelt es sich um die Klarenthaler Friseurfamilie Augustin. Marc und Toni, Junior- und Seniorgesellschafter des Friseursalons Haareszeiten, sowie Mutter und Ehefrau Ingrid. Zum siebten Mal haben sie in ihrem Laden die Wunschbaumaktion in Zusammenarbeit mit dem Theresienheim gemacht, und Marc kann die Kleinen und den pädagogischen Leiter des Kinderhauses, Udo Stemler-Schiffo, beruhigen: „Alle 67 Wünsche wurden erfüllt.“ Innerhalb einer Woche sei der Baum leergefegt worden. „Unsere Kunden haben die Zettel des Wunschbaums in Rekordzeit abgeholt, die Geschenke besorgt und hübsch eingepackt“, sagt Toni Augustin. Einige der Kunden seien sogar extra nur wegen des Wunschbaums ins Geschäft gekommen. Wohltätige Aktionen machen die Klarenthaler Friseure schon länger, beim Theresienheim sind sie wohl hängengeblieben, wie die inzwischen siebte Wunschbaumaktion belegt. „Alle Kinder hatten sich lediglich an eine gewisse Preisklasse zu halten, außerdem sollte es kein Kriegsspielzeug sein“, erläutert Stemler-Schiffo. 

Derzeit hat er 67 Schützlinge im Alter von fünf bis 12 Jahren. Insgesamt betreut die Einrichtung 18 Gruppen, die Schutzbefohlenen sind bis zu 20 Jahre Alt. „Ein Webrahmen ist regelmäßig unter den Wünschen, so auch dieses Mal“, berichtet Marc Augustin. Manches Kind sei mit einem Handtuch glücklich zu machen. Ja, und der Renner? „Lego-Spielzeug - jedes Jahr, immer wieder.“ Auch mal eine CD, wie Senior Toni anmerkt, vor einigen Jahren seien auch vorbezahlte Mobiltelefonkarten mit Gesprächsguthaben gefragt gewesen.

Am Mittwochabend ist dann Bescherung, wie der pädagogische Leiter informiert: „Nach dem Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle ist es so weit.“ Gruppenweise werden dann die Geschenke verteilt und gemeinsam geöffnet. Stemler-Schiffo erklärt auch, warum das im Theresienheim vorzeitig geschieht: „Donnerstag beginnen die Schuferien, dann dürfen einige der Kinder über die Feiertage oder sogar die ganzen Ferien nach Hause, die Bescherung sollen sie aber noch in der gewohnten Gruppe erleben.“