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Über 180 Millionen Euro an Hilfen im Saarland im Corona-Krisenjahr

Im Corona-Krisenjahr 2020 : 180 Millionen Euro Corona-Hilfen sind bislang ins Saarland geflossen

Das saarländische Wirtschaftsministerium hat in der Corona-Krise bislang Hilfen in Höhe von über 182,7 Millionen Euro bewilligt. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor. Seit April seien in den verschiedenen Hilfsprogrammen 33 000 Bescheide erteilt worden.

Hinzu kämen noch die Kreditprogramme.

Zunächst hatte das Saarland ein landeseigenes Soforthilfeprogramm für kleine und kleinste Unternehmen aufgelegt. Daran schloss dann das Bundesprogramm Soforthilfe an. Später kam ein weiteres Landesprogramm für mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern hinzu. In diesen drei Programmen wurden im Saarland laut Ministerium mehr als 150 Millionen Euro ausgezahlt.

In einer zweiten Phase hat die Bundesregierung Überbrückungshilfen auf den Weg gebracht. In der Überbrückungshilfe I für die Monate Juni, Juli, und August wurden im Saarland 979 Anträge bewilligt und damit fast 11,2 Millionen Euro ausgezahlt. In der Überbrückungshilfe II für den Förderzeitraum ab September läuft das Verfahren noch. Hier seien bis zum 21. Dezember rund zehn Millionen Euro bewilligt worden.

Bei der sogenannten Novemberhilfe sind Stand 21. Dezember über 600 000 Euro im Saarland ausgezahlt worden. Dazu kommen Abschlagszahlungen auf Anträge über die bundesweite Plattform. Hier sei im Saarland bisher ein Gesamtvolumen von rund 35 Millionen Euro beantragt worden, wovon etwas mehr als zehn Millionen Euro als Abschlag bewilligt wurde, teilt das Ministerium mit.

„Das Jahr 2020 war eine einzige Herausforderung“, sagt Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). „Die finanziellen Hilfen waren ein Lichtblick für viele, die am Rande ihrer Existenz standen. Und sie gehen mit den Überbrückungshilfen III und Dezemberhilfen direkt weiter. Das war und ist ein enormer Kraftakt.“