Keine stille Nacht in Rentrisch

Homburg/Rentrisch. Stille Nacht, O Tannenbaum, Süßer die Glocken nie klingen - diese Lieder sind zwar Tradition zu Weihnachten, aber längst nicht jedermanns Geschmack. Für alle, die lieber andere Töne anklingen lassen, gibt's am Samstag, 13. Dezember, ab 20 Uhr im Kulturhaus in Rentrisch eine Alternative

Homburg/Rentrisch. Stille Nacht, O Tannenbaum, Süßer die Glocken nie klingen - diese Lieder sind zwar Tradition zu Weihnachten, aber längst nicht jedermanns Geschmack. Für alle, die lieber andere Töne anklingen lassen, gibt's am Samstag, 13. Dezember, ab 20 Uhr im Kulturhaus in Rentrisch eine Alternative. "Christmas Rock" haben die Veranstalter das zum ersten Mal stattfindende Konzert genannt und dazu vier Bands in den ehemals preußischen Teil der Ingobertusstadt eingeladen.Als Opener darf La Escoria als erstes die Bühne betreten und das Publikum ordentlich anheizen. Danach spielen auch die Krempels. Stilistisch prallen hier ebenso kreative wie rhythmische Elemente aufeinander und vermischen sich zu einer verblüffenden Vielfalt, die den Einfluss großer Rocklegenden wie Genesis oder Toto durchaus erkennen lässt. Der Band um Sängerin Lisa Neumann ist es gelungen, einen neuen, bislang noch nicht gehörten Sound zu produzieren. Als nächstes wird eine Band mit großer Erfahrung die Bühne im Kulturhaus Rentrisch betreten, Jelly Toast, 1999 von den beiden Gitarristen Heiko Klemm und Mark Wartenphul gegründet. Mit zahlreichen Gigs im Südwesten der Bundesrepublik hat die mittlerweile siebenköpfige Truppe um Frontmann Christian Petersheim unzählige Freunde echter handgemachter Ska-Musik begeistert und zum ausgelassenen Tanzen angeheizt. Dazu kommen durchaus sozialkritische Texte, womit sich Anspruch und Unterhaltung auf verblüffende Art vereinen. Mal verwegen, mal soft - das sind Joe Bloggs die Headliner des weihnachtlichen Rockspektakels. Aus ganz unterschiedlichen musikalischen Richtungen kommend, bringt jeder der Musiker seinen eigenen Stil in die Songs ein. Bernd hat seinen eigenen Griff auf der Gitarre, der Kaiserslauterer Student Ben ist zuständig für den coolen Groove am Bass, und am Schlagzeug treibt Tobi sein Unwesen und sorgt für einen mächtig treibenden Beat. Nici schließlich übermalt und unterzeichnet die Lieder mit ihren Texten und ihrer markanten Stimme. Da kann man auf "Süßer die Glocken nie klingen" leicht verzichten. Der Einlass beginnt an diesem Abend um 18 Uhr. Richtig los geht es dann ab 19 Uhr. Neben der musikalischen Unterhaltung wird auch für Essen und Getränke bestens gesorgt sein. Natürlich wird es auch der Jahreszeit entsprechend Glühwein geben. redEine Karte kostet im Vorverkauf vier Euro bei der Buchhandlung Friedrich und im Internet auf www.ticketspermail.de, jedoch bietet sich für Spätentschlossene noch die Möglichkeit, eine Karte an der Abendkasse für sechs Euro zu erstehen.