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Was erlaubt 2021 trotz Corona an Austellungen in der Saalbau-Galerie

Wie geht es weiter mit der Kunst in Homburg? : Noch plant man im Saalbau mit drei Ausstellungen

Was passiert nun eigentlich mit dem Homburger Ausstellungsjahr? In der Galerie im Saalbau hängt ja bekanntlich seit November die Jahresausstellung Homburger Künstler, geöffnet wurde sie nie. Und durch den verlängerten Corona-Lockdown und unklarer Perspektive ist nicht klar, wann und ob hier je wieder Besucher kommen dürfen.

Kuratorin Françoise Mathis-Sandmaier ist dennoch optimistisch, dass die Schau noch öffnen kann. Man habe hier Zeit. Die ursprünglich für März vorgesehene Ausstellung von Ralf Jenewein sei verschoben worden. Neuer Termin sei nun im Herbst, vom 27. September bis 17. Oktober. Es laste also kein terminlicher Druck auf der Galerie. „Und meine Zuversicht ist ungebrochen“, dass doch noch analog eröffnet werden kann, unterstreicht sie. Es werde dann eben eine Frühjahrs- oder Osterausstellung.

In der Zwischenzeit wachse der Kunsthunger ordentlich, umso mehr freuten sich Interessierte nach der Ausstellungsdiät auf die Wiedereröffnungen der Museen und Galerien. Wenn es losgeht, dann sei man mit einem Hygienekonzept gut gerüstet, sollte es tatsächlich notwendig sein, dann könnten auch terminliche Zeitfenster vergeben werden.

Und was ist mit der Idee, die Schau in digitaler Form anzubieten? Das bleibe weiter im Hinterkopf, sagt Mathis-Sandmaier. Doch das Erlebnis vor Ort sei eben nicht durch einen digitalen Spaziergang zu ersetzen. Sollte allerdings im Saal tatsächlich gar nichts gehen, dann werde es die Online-Variante geben. Die könne zum Beispiel auch parallel zu einer Live-Ausstellung im Saalbau laufen. Über die sozialen Medien könne man so noch mehr Aufmerksamkeit erzeugen.

Ansonsten werde aber das Austellungsjahr 2021 weitergeplant – trotz Corona-Unsicherheiten. Die Termine seien festgelegt. So soll im Sommer ab Mitte Juni Pia Welsch ihre Arbeiten im Saalbau zeigen, sie beschäftigt sich mit Textilkunst, ganz besonders mit Patchwork und dem Quilten, aber auch mit dem Sticken.

Im Herbst soll die Jenewein-Schau nachgeholt werden, bekannt ist er für seine Bildhauerarbeiten. Auch das Motto für die nächste Jahresausstellung 2021, die hoffentlich normal im November starten kann, stehe bereits fest, sagt Mathis-Sandmaier. Wie es lautet, will sie aber noch nicht verraten, die Künstlerinnen und Künstler sollen es demnächst erhalten.

Weil die Jahresausstellung 2020 unter dem Motto „Spieglein, Spieglein“ im Standby-Modus derzeit zwar in der Homburger Saalbau-Galerie hängt, aber (noch) nicht besucht werden kann, stellt unsere Zeitung in loser Folge Arbeiten daraus vor. Diese Texte findet man auch im Internet.

www.saarbruecker-zeitung.de