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Kiefer rechnet mit richtiger Reaktion nach Trier-Pleite

Kiefer rechnet mit richtiger Reaktion nach Trier-Pleite

Die bittere 0:2-Heimniederlage am Mittwochabend gegen Eintracht Trier hatte beim FC Homburg auch mit einer Umstellung zu tun. „Heute hat jeder gesehen, wie wichtig eine eingespielte Defensive ist“, sagte FCH-Trainer Jens Kiefer. Das soll jetzt im Spiel beim TSV Steinbach besser werden.

Englische Wochen im Fußball sind anstrengend. Sie haben aber auch etwas Gutes. Nach einer verlorenen Partie bietet sich schnell die Chance, die Niederlage wieder auszuwetzen. Das will auch der FC Homburg tun, der an diesem Samstag um 14 Uhr im hessischen Haiger beim Regionalliga-Aufsteiger TSV Steinbach antritt. Für die Grün-Weißen gilt es, Wiedergutmachung zu leisten für die 0:2-Heimniederlage, die der FCH am Mittwoch gegen Eintracht Trier einstecken musste.

"Wir haben so gut wie alles vermissen lassen, was uns in den letzten Spielen stark gemacht hatte", räumt Nils Fischer mit Blick auf die Partie gegen Trier offen ein. Nachdem Emil Noll wegen einer Platzwunde am Kopf kurzfristig ausgefallen war, musste der eigentlich im defensiven Mittelfeld spielende Fischer einmal mehr in der Innenverteidigung aushelfen. Für FCH-Trainer Jens Kiefer war dies mit ein Grund für die schwache Vorstellung seiner Mannschaft. "Heute hat jeder gesehen, wie wichtig eine eingespielte Defensive ist, während wir unsere Abwehr alle zwei Wochen ändern müssen", sagte der Trainer nach dem Spiel.

Gäste-Trainer Peter Rubeck, selbst früherer FCH-Spieler und Trainer, freute sich sichtlich über den klaren Erfolg seiner Mannschaft. "Wir hätten nach einer halben Stunde 3:0 führen können. Wir haben heute taktisch sehr gut gespielt", lobte Rubeck seine Mannschaft.

Auch Kiefer räumte ein, dass der Trierer Sieg nach Toren von Robin Garnier in der 43. Minute und dem Ex-Homburger Dennis Gerlinger (61.) "absolut verdient" war. Der 40-Jährige ist aber auch "optimistisch, dass wir in Steinbach drei Punkte holen. Weil ich weiß, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen will".

Beim Aufsteiger, der mit einem 3:2-Sieg beim SC Freiburg II am Mittwoch seine ersten Punkte in dieser Saison holte, dürfte die Abwehr der Homburger abermals ein neues Gesicht bekommen. Emil Noll wird voraussichtlich in die Innenverteidigung zurückkehren. Und auch Sebastian Wolf ist nach seiner Bänderverletzung im Fuß wieder im Training und könnte in Steinbach schon wieder in der Startelf stehen. Unabhängig von der personellen Aufstellung fordert Kiefer, "in Steinbach eine andere Leistung abzurufen". Das sieht Fischer genauso: "Wir haben unsere Fehler vom Mittwoch analysiert. Jetzt heißt es, dort anknüpfen, wo wir vor Trier aufgehört haben."