Kommentar zur Kommunalpolitik in Blieskastel

Geld für den Beigeordneten in Blieskastel : Und es war Sommer . . .

Sie mal einer an: Nach fünf Jahren nun darf sich Guido Freidinger, damals noch einfaches Stadtratsmitglied mit nicht unerheblichem Rumgenörgel-Potenzial, über satte 450 Euro monatlich freuen. So viel bekommt er als Beigeordneter, also als Bürgermeister-Stellvertreter, ebenso wie die Beigeordnete Lisa Becker – ob sie was schaffen, oder auch nicht.

Nun hat er, der Ruheständler, aber auch wirklich was zu tun, kümmert sich in der Verwaltung um „Soziales“. Marius Hittinger von der „Freien Fraktion“ indes verweist auf des Genossen Worte im Jahr 2014, wie man nebenstehend nachlesen kann. Der Sozialdemokrat Freidinger forderte, damals noch in der Opposition, man möge als Beigeordneter gefälligst für Gottes Lohn, also für lau arbeiten. Und nun, ruckzuck, ist dieser Appell verpufft beziehungsweise ins Gegenteil verkehrt.

Was im Übrigen die neuen Aufgaben-Zuschnitte und -Verteilungen angeht, so keimt bei der SZ wieder die Hoffnung. Hoffnung darauf, Antwort auf eine Frage zu erhalten, die vor Wochen beim Bürgermeister hängengeblieben ist. Zur Zeit der Fragestellung trug man noch T-Shirt...