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Neues Tor für Aller-Welts-Garten in Neunkirchen

Diakonie Neunkirchen : Ein neues Tor der Kontinente

Erntedank feierten Menschen aus Neunkirchen und vielen Gegenden der Welt am Mittwoch im Aller-Welts-Garten in der Kleingartenkolonie Forststraße. Zu dieser Feier im Rahmen der interkulturellen Woche hatte die Diakonie Saar eingeladen, die seit 2012 das Projekt Aller-Welts-Garten betreibt, in dem Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund gemeinsam gärtnern und feiern.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch das neue Tor des Gartens vorgestellt, das Diakonie-Mitarbeiter Walter Schnell und der Künstler Wolfgang Lang gestaltet und gefertigt haben. Das zentrale Element des Tores ist ein Lebensbaum aus unterschiedlich starken Rundstelen geformt. Der Baum trägt die Erde, die aus zwei Rundblechen besteht. Die Kontinente stehen auf Stelzen etwas erhaben über der Wasserfläche. Sie wurden aus einem ehemaligen Seitenteil eines Schiffscontainers von Hand ausgesägt. Die Elemente der Erde wurden mit Kupfer, Silber und zu einem winzigen Teil mit Gold belegt. Die Figuren darunter, eine Frau, die ein Kind schaukelt, bestehen ebenfalls aus Recyclingmaterial. „Das Tor spiegelt den weltoffenen und einladenden Charakter des Aller-Welt-Gartens wider“, sagte Diakonie-Pfarrer Udo Blank.

Neben Einzelpersonen wird der Garten von Mitgliedern eines Integrationskursen und Grundschulkindern bewirtschaftet, die gemeinsam daran arbeiten, die biologische Vielfalt auf dem Terrain zu erhalten. So ist der Garten seit 2018 auch offizielles Projekt der UN „Dekade Biologische Vielfalt“. In diesem wie in vielen anderen Projekten saarlandweit arbeitet die evangelische Diakonie daran, Menschen Hilfestellungen zu geben und neue Lebensräume und Perspektiven zu eröffnen.