1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Merzig

Spielerisch den Umgang mit Zahlen lernen

Spielerisch den Umgang mit Zahlen lernen

Besseringen. Aus Partnern, die sich über Internet kennen gelernt haben, sind längst Freunde geworden. "Wir bleiben auch nach dem Abschluss des Comenius-Projektes in Verbindung", sagt Anja Wuckelt, Vorsitzende des Waldpädagogik

Besseringen. Aus Partnern, die sich über Internet kennen gelernt haben, sind längst Freunde geworden. "Wir bleiben auch nach dem Abschluss des Comenius-Projektes in Verbindung", sagt Anja Wuckelt, Vorsitzende des Waldpädagogik. Mit Kathrin Petry, Lisa Hau hatte sie das grenzüberschreitende Projekt gestartet, das die Besseringer Waldzwerge mit Kindergärten mit Kindergärten in Nikosia (Zypern) und Brasov (Rumänien) zusammenführte (wir berichteten bereits). "Wir wollten, die verschiedenen zahlenbezogenen Lehrmethoden, Arbeitsmittel und pädagogischen Arbeitsweisen der Einrichtungen kennen lernen", nennt Wuckelt den Grund, warum sie die Fühler in die beiden Länder gestreckt haben. Natürlich seien die Voraussetzungen der Einrichtungen nicht gleich gewesen. "In Zypern und Rumänien seien die Kindergärten in Städten, "unsere Kinder haben ihren Platz in der Natur." So hätten Rumänen und Zyprioten von den Besseringern gelernt, wie man beispielsweise mit einfachen Dingen Zahlen erlernen könne, beispielsweise mit Steinen. "Ein Ziel war es auch, neurobiologische Forschungsergebnisse hinsichtlich der optimalen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Lernen durch gemeinsame Workshops darzustellen und zu analysieren", ergänzt sie. Neuronales Lernen sei die nachhaltigste Art, neue Erkenntnisse aufzunehmen und zu speichern. "Neurone sind eine Art Schaltstellen im Gehirn. Unter ihnen findet die Vernetzung der beiden Gehirnhälften statt. Je mehr diese Stellen sich vernetzen, umso leichter fällt das Lernen." Bei dem Projekt seien sie von Professor Matthias Strittmatter von den SHG-Kliniken Merzig und den Unis in Rumänien und Zypern unterstützt worden.