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Handball: HSV siegt beim Comeback von Pfiffer

Handball: HSV siegt beim Comeback von Pfiffer

Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen hat im Kampf um den Klassenverbleib zwei wichtige Punkte gewonnen. Als der 28:25-Endstand beim TV Mülheim am Sonntag auf der Anzeigetafel leuchtete, schaute Marcus Simowski zwei Mal hin. "Du führst in der letzten Minute mit drei Toren und glaubst nicht an den Sieg. Wir sind so oft auf den letzten Metern gescheitert", meinte der HSV-Trainer. Vier Partien in Folge spielte sein Team auswärts und holte dabei 4:4 Punkte. Minimalziel erreicht. Beim Tabellensechsten spielte auch David Pfiffer wieder mit. Mitte November hatte sich der Rückraumspieler zu Hause gegen Bingen das Wadenbein gebrochen und für einen Schock-Moment gesorgt. Nur fünf Monate später trat Pfiffer in Mülheim am Siebenmeter-Punkt an, markierte drei Tore und freute sich über das gelungene Comeback. "Es war ein tolles Gefühl, den Jungs wieder helfen zu können, auch wenn es nur kurz war", schwärmte Pfiffer, der seit drei Wochen wieder mittrainiert. Zweikämpfe scheut er dabei nicht. Im Spiel beschränkte er sich auf Strafwürfe - noch. "Ich gehe es langsam an", betonte der Rückkehrer. Diesmal am Schluss mehr Körner

Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen hat im Kampf um den Klassenverbleib zwei wichtige Punkte gewonnen. Als der 28:25-Endstand beim TV Mülheim am Sonntag auf der Anzeigetafel leuchtete, schaute Marcus Simowski zwei Mal hin. "Du führst in der letzten Minute mit drei Toren und glaubst nicht an den Sieg. Wir sind so oft auf den letzten Metern gescheitert", meinte der HSV-Trainer.

Vier Partien in Folge spielte sein Team auswärts und holte dabei 4:4 Punkte. Minimalziel erreicht. Beim Tabellensechsten spielte auch David Pfiffer wieder mit. Mitte November hatte sich der Rückraumspieler zu Hause gegen Bingen das Wadenbein gebrochen und für einen Schock-Moment gesorgt. Nur fünf Monate später trat Pfiffer in Mülheim am Siebenmeter-Punkt an, markierte drei Tore und freute sich über das gelungene Comeback. "Es war ein tolles Gefühl, den Jungs wieder helfen zu können, auch wenn es nur kurz war", schwärmte Pfiffer, der seit drei Wochen wieder mittrainiert. Zweikämpfe scheut er dabei nicht. Im Spiel beschränkte er sich auf Strafwürfe - noch. "Ich gehe es langsam an", betonte der Rückkehrer.
Diesmal am Schluss mehr Körner

13:13 stand es zur Pause, und die Partie blieb eng (15:15, 22:22), auch dank der sechs Tore von HSV-Rechtsaußen Marius Merziger. Die Entscheidung fiel wie so oft auf den "letzten Metern". Diesmal brach Merzig aber nicht ein, sondern zog davon (26:24, 28:25). "Wir konnten wieder öfter wechseln und Kräfte schonen. So hatten wir am Ende die nötigen Körner", nannte der HSV-Trainer den Erfolgsgrund. Vier Spieltage vor Schluss liegt sein Team auf Rang elf, drei Punkte vor der Abstiegszone. Simowski: "Dieser Sieg war wichtig, aber wir sind noch nicht durch."

Die Tore für den HSV Merzig-Hilbringen : Marius Merziger 6, Norbert Petö 5, Tomas Kraucevicius 5, Sebastian Klein 4, David Pfiffer 3/3, Lars Pfiffer 3, Lukas Fischer 1, Julius Rost 1.