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Handball: Nach der Pause bauen die Wölfe stark ab

Handball: Nach der Pause bauen die Wölfe stark ab

Mit einem Sieg hätten die Oberliga-Handballer des HSV Merzig-Hilbringen sogar die Tabellenspitze erobern können. Doch davon war das Team von Trainer Marcus Simowski am Samstag im Gastspiel bei den Sportfreunden Budenheim letztlich weit entfernt.

Nach einem knappen Halbzeit-Rückstand von 12:13 bauten die Wölfe nach der Pause deutlich ab und mussten sich am Ende klar mit 24:34 geschlagen geben. "Schade, dass wir das Spiel nach der Halbzeit innerhalb von nur wenigen Minuten aus der Hand gegeben haben", meinte Simowski nach der zweiten Saisonniederlage seiner Mannschaft.

Die schwach in die Saison gestarteten Gastgeber schafften es im zweiten Abschnitt schnell, sich bis auf fünf Tore abzusetzen (18:13). Danach kam Merzig-Hilbringen zwar noch mal auf 17:20 heran, doch ein weiterer Vier-Tore-Lauf von Budenheim sorgte dann schon zu einem recht frühen Zeitpunkt für die Vorentscheidung. "Aufgrund des neuen Hallenbodens wurde mit einem harzfreien Ball gespielt. Das hat dazu beigetragen, dass wir nicht zu unserem Spiel gefunden haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit war eine richtige Blockade in unserem Spiel zu erkennen", sagte Simowski. Nach dem 37:21-Kantersieg über de n TV Nieder-Olm stockte das Angriffsspiel des HSV diesmal gewaltig. Mit fünf Treffern war Lars Pfiffer noch der beste Merziger Schütze.

Nach der zweiten heftigen Auswärtsschlappe der Saison bleibt der HSV mit nun 11:5 Punkten Tabellendritter. Am Sonntag wartet beim Tabellensiebten TV Mühlheim (17 Uhr) gleich die nächste schwere Hürde.

Für den HSV Merzig-Hilbringen trafen: Lars Pfiffer 5, Sebastian Klein, Norbert Petö je 4, David Pfiffer 3, Laszlo Kincses, Marius Merziger, Tom Paetow, Tomas Kraucevicius je 2.