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Görlitz, Wartburg und Semperoper

Görlitz, Wartburg und Semperoper

Dresden, das Elbsandsteingebirge, Meißen, Görlitz und unterwegs auch die Wartburg - diese Ziele steuerte die Kolpingsfamilie Merzig vor kurzem auf ihrer einwöchigen Studienreise nach Sachsen an. Der Vorsitzende der Merziger Kolpingsfamilie, Gerd Schreiner, resümiert: "Unser erster Halt war Bautzen, wo wir einen ganzen Tag verbrachten." Die Kolpings besuchten die mittelalterliche Stadt an der Spree kurz nach den rechtsextremen Ausschreitungen. "Wir konnten unseren Aufenthalt in der auch für ihren Senf berühmten Sorben-Hauptstadt jedoch ohne Störung genießen", erinnert sich Schreiner.

Ein Besuch der Semperoper , eine Elbfahrt mit dem Raddampfer und die Stadtführung durch Dresden gehörten zum Pflichtprogramm. Eine Besichtigung der Porzellanmanufaktur in Meißen stand ebenso an wie ein Abstecher in die deutsch-polnische Grenzstadt Görlitz. "Letztere gilt mit weit über 4000 denkmalgeschützten Häusern als größtes Flächendenkmal Europas und ist in den letzten Jahren zum beliebten Drehort für Hollywoodfilme geworden", verrät der Merziger Kolpingsvorsitzende. Aber auch Schloss Pillnitz, das blaue Wunder (berühmte Hängebrücke) und die Festung Königstein mit Blick auf die Elbe waren den Merzigern einen Besuch wert.

"Höhepunkt der Reise war der Besuch eines Gottesdienstes in der Dresdener Hofkirche", erzählt Schreiner. Es war der erste normale Gottesdienst des neuen Bischofs Heinrich Timmerevers, den dieser zusammen mit seinem Vorgänger Altbischof Joachim Reinelt feierte. Die Rückreise führte dann auch zur Wartburg, die nicht nur als Domizil Martin Luthers weltberühmt wurde, sondern auch für die Katholiken eine große Bedeutung hat, schließlich lebte auch die Heilige Elisabeth von Thüringen hier. Dies war die letzte Station, bevor die Kolpingsjünger die Heimreise nach Merzig antraten.