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Basketball-Team belegt in Berlin Platz zwölf

Das Team des Merziger Peter-Wust-Gymnasiums fühlte sich im letzten Spiel vom Kampfgericht benachteiligt. Foto: Husung/Schule
Das Team des Merziger Peter-Wust-Gymnasiums fühlte sich im letzten Spiel vom Kampfgericht benachteiligt. Foto: Husung/Schule FOTO: Husung/Schule
Merzig. ) Müde, aber zufrieden sind die Basketballerinnen des Merziger Peter-Wust-Gymnasiums vom Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" aus Berlin zurückgekehrt. In dem mit Sportschulen und Basketball-Internaten hochkarätig besetzten Feld der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2000 bis 2003) belegte der Saarlandmeister am Ende Platz zwölf. (red

Bereits im Landesfinale konnten die PWG-Spielerinnen mit dem Sieg gegen das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert ihre starke Verteidigungsleistung unter Beweis stellen. Im Auftakt-Spiel des Bundesfinales gegen die Oberschule Findorff aus Bremen zeigte sich diese Stärke erneut. Von Beginn an waren die Merzigerinnen gut im Spiel und feierten am Ende einen klaren 41:18-Sieg. Gegen den späteren Vizemeister Theo-Koch-Schule aus Grünberg (Hessen) und die Sportschule Halle (Sachsen-Anhalt) gab es anschließend allerdings zwei ebenso klare Niederlagen. Das Ziel des Tages wurde mit Platz drei der Gruppenphase jedoch erreicht.


Am nächsten Tag hatte das PWG in der Partie gegen das Walddörfer-Gymnasium Hamburg Wurfpech. Die Merzigerinnen hatten viele Chancen, trafen aber oft nur den Ring. Am Ende unterlagen sie mit 20:25. Dafür gelang gegen das Anger-Gymnasium aus Jena mit einem 17:13 der zweite Sieg. Im abschließenden Spiel um Platz elf gab es dann gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Fürstenwalde eine 22:26-Niederlage. "Leider entschieden in diesem Spiel nicht die sportlichen Leistungen, sondern offensichtliche Fehler des Kampfgerichts", haderte Trainerin Anne Reidenbach, die aber insgesamt zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams war.

Für das Team des Peter-Wust-Gymnasiums spielten: Louisa Kraus, Elena Wonner, Elena Funk, Milena Tinnes, Janna Herzog, Julia Wolff, Lisa Boldt, Alisha Herzig und Finja Lui.