Freisen lässt nichts anbrennen

Freisen lässt nichts anbrennen

Freisen. In souveräner Manier hat der FC Freisen im Endspiel des eigenen Fußball-Hallenturniers den SV Nanzdietschweiler mit 3:1 bezwungen. "Wir hatten die Sache einhundertprozentig im Griff", bescheinigte FCF-Hallentrainer Horst Gerrmann dem Team eine gute Leistung

Freisen. In souveräner Manier hat der FC Freisen im Endspiel des eigenen Fußball-Hallenturniers den SV Nanzdietschweiler mit 3:1 bezwungen. "Wir hatten die Sache einhundertprozentig im Griff", bescheinigte FCF-Hallentrainer Horst Gerrmann dem Team eine gute Leistung. Nur in der Startphase der Partie verzeichneten die Gäste etwas mehr Ballbesitz, allerdings ohne die Defensive der Freisener vor größere Probleme zu stellen."Nach und nach sind wir dann immer besser in die Spiele reingekommen", meinte Gerrmann. Und nach zwei Minuten konnten sie zum ersten Mal jubeln: Steven Klos zog von rechts ab, und der Ball schlug vom Innenpfosten zum 1:0 im Gäste-Tor ein. Felix Heinrich und Patrick Clos schraubten das Resultat auf 3:0 (8.) hoch. Das anschließende Schaulaufen wurde nur noch durch den Ehrentreffer von André Reidenbach unterbrochen. "Für unseren ersten Einsatz bei einem Hallenturnier war das in Ordnung", fasste Gerrmann zusammen. Mit elf Treffern wurde zudem Klos als bester Torjäger des Turniers prämiert.

Im kleinen Finale zwischen dem Landesligisten SV Grügelborn und der Überraschungstruppe des FC Freisen II trugen die Torschützen ausnahmslos den Name Schmidt. Pascal und Marko trafen, bei einem Gegentreffer von Luca, zum 2:1 für Grügelborn.

Nervenkitzel boten beide Halbfinalspiele. Für zusätzliche Brisanz sorgte das Duell der beiden Freisener Mannschaften. Daniel Marx schockte mit dem Führungstor für Freisen II den hohen Favoriten. Thomas Adams und Steven Klos schossen danach Freisen I nach sieben Minuten zwar mit 2:1 in Front. 30 Sekunden vor dem Abpfiff schlug der Kreisligist jedoch zurück - und wie. Mario Müller schweißte die Kugel unhaltbar zum 2:2 im Kreuzeck ein. In der Verlängerung machte Freisen I dann kurzen Prozess: Christian Bur und zweimal Clos trafen zum 5:2.

Nachsitzen mussten auch Grügelborn und Nanzdietschweiler im zweiten Semifinale. Daniel Alt, Steffen Färber und Jan Maier brachten den SVG nach 0:2-Rückstand mit 3:2 nach vorne. Alt hatte sogar die Chance zur endgültigen Endscheidung, vergab aber. Und das rächte sich: Pascal Schmidt kassierte eine Zeitstrafe und Grügelborn prompt den 3:3-Ausgleich. Torwart Jörg Schreier meckerte und wurde zum Abkühlen geschickt. Nanzdietschweiler nutze in der Verlängerung die doppelte Überzahl zur 5:3-Führung, die Pascal Schmidt verkürzte. Bei eigener Überzahl spielte Grügelborn hinterher konzeptlos und verzockte so Endspielteilnahme.

In der Gruppenphase hatte Grügelborn zuvor den VfB Theley mit 3:1 besiegt - ein Spiel, das mit einem Eklat endete. Schiedsrichter Daniel Künzer hatte das regelwidrige Verhindern einer Torchance durch VfB-Akteur Stefan Groß mit der Roten Karte geahndet. Armend Zogaj beleidigte daraufhin den Unparteiischen und sah dafür ebenfalls Rot. Nach weiteren Disputen verließen die Theleyer das Spielfeld vor dem Abpfiff. Obwohl noch die Chance zum Erreichen der Zwischenrunde bestand, trat Theley zum letzten Gruppenspiel gegen den SV Hofeld nicht mehr an. Der VfB wurde deshalb von der Turnierleitung aus der Wertung genommen, dem Klub droht noch ein Nachspiel durch den Verband. "Für unseren ersten Einsatz bei einem Hallenturnier war das in Ordnung."

Horst Gerrmann