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Äußerst lehrreiche Tage in der Autostadt erlebt

Schüler experimentieren und staunen auf der "phaeno". Foto: SZ
Schüler experimentieren und staunen auf der "phaeno". Foto: SZ
Birkenfeld. 49 Schüler der Klassenstufen neun und zehn haben mit ihren Fachlehrern für Mathematik und Physik Dietmar Fries und Frank Diversy eine zweitägige Exkursion nach Wolfsburg unternommen. Teilnehmer waren alle Schüler, die den Nachmittagsunterricht im "Fach MIN" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft) besuchen

Birkenfeld. 49 Schüler der Klassenstufen neun und zehn haben mit ihren Fachlehrern für Mathematik und Physik Dietmar Fries und Frank Diversy eine zweitägige Exkursion nach Wolfsburg unternommen. Teilnehmer waren alle Schüler, die den Nachmittagsunterricht im "Fach MIN" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft) besuchen. Seit 2003 ist das Birkenfelder Gymnasium zertifizierte MINT-EC-Schule, deren Schwerpunkte im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich liegen. Die Fahrt war eine Belohnung für vierjährige freiwillige Teilnahme der Schüler am MIN-Unterricht, wie Fries betonte.In Wolfsburg, der "Autostadt" des Volkswagenkonzerns, war der Erlebnispark das erste Exkursionsziel. Die Schüler konnten hier unter anderem "Marken-Pavillons" für die zum Konzern gehörenden Marken Audi, Lamborghini, Seat, Skoda, Volkswagen, Nutzfahrzeuge, Bugatti und Bentley besichtigen. Auf großes Interesse stieß auch das "Zeithaus", in dem die Besucher auf eine Reise durch die Geschichte des Automobils geschickt wurden. Am zweiten Tag folgte der Höhepunkt der gesamten Fahrt: der Besuch der Ausstellung "Phaeno". Auf die Teilnehmer wartete eine 6000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, mit über 300 Phänomenen zum Experimentieren und Staunen. Mit viel Liebe zum Detail wurden den Besuchern in den Bereichen Kunst und Naturschauspiel, Licht und Wahrnehmung, Klima und Geologie, Biologie und Mensch, Akustik und Mathematik, Elektrizität und Magnetismus sowie in der "Sonderausstellung SpürSinn" die alltäglichen Phänomene erklärt. Am faszinierendsten fanden die Birkenfelder Gymnasiasten das Fußballspiel, das allein durch die Hirnströme der Spieler gesteuert wurde. red