„L’Auberge de l’Ill“ verliert dritten Michelin-Stern

Gourmet : „L’Auberge de l’Ill“ verliert dritten Michelin-Stern

Mit einem Paukenschlag ist gestern der neue Guide Michelin in Frankreich präsentiert worden. Mehrere große Restaurants haben ihren dritten Stern verloren.

Darunter auch eines der berühmtesten Häuser Frankreichs: das Restaurant „L’Auberge de l’Ill“ in Illhäusern (Region Grand Est) von Marc Häberlin. Seit 1967 erkochten zunächst Vater Paul und dann ab 1976 Marc Häberlin Jahr für Jahr die wichtigste Auszeichnung der Gourmet-Welt. Lediglich der bereits verstorbene Paul Bocuse führt mit seinem Restaurant „L’Auberge du Pont-de-Collonges“ diese Auszeichnung schon länger. Das Restaurant in der Nähe von Lyon wurde 1965 zum ersten Mal mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Häberlin soll bereits am Sonntag telefonisch über den Verlust informiert worden sein. Gegenüber dem französischen Sender „France Bleu“ zeigte sich der große Koch sehr enttäuscht: „Das ist ein Schlag.“ Das ganze Team sei schwer getroffen. Häberlin sagte, er werde die Fehler des vergangenen Jahres analysieren und korrigieren. Zu den großen Verlierern zählen zwei weitere Köche, deren Restaurants von drei auf zwei Michelin-Sterne heruntergestuft wurden: „La Maison des Bois“ von Marc Veyrat in Manigod und das „Astrance“ von Pascal Barbot in Paris.

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