Kleiner Grumbeermarkt ganz groß

Knopp-Labach. Der Andrang riesig, das Angebot aus der Festküche großartig, das Beiprogramm ideenreich und mit vielen bunten Facetten. Der nimmermüde Einsatz einer Dorfgemeinschaft war gestern in den Abendstunden vergessen

Knopp-Labach. Der Andrang riesig, das Angebot aus der Festküche großartig, das Beiprogramm ideenreich und mit vielen bunten Facetten. Der nimmermüde Einsatz einer Dorfgemeinschaft war gestern in den Abendstunden vergessen. Es zählte nur noch der Riesenerfolg, den die Knopper Bürger mit dem "kleinen Grumbeermarkt", den sie für die Verbandsgemeinde Wallhalben ausrichteten, am Sonntag zu verzeichnen hatten.Strahlend blauer Himmel, neugierige Besucher von der Sickingerhöhe, den angrenzenden Verbandsgemeinden, aus Pirmasens und Zweibrücken - schon am Ortsrand ließen die zugeparkten Straßen erkennen, dass bei diesem dritten "kleinen Grumbeermarkt" nach Hettenhausen und Krähenberg erneut die Post abgeht. Rund um den alten Dorfkern, rund ums Bürgerhaus, hatten die Knopper ihre Festmeile gelegt, Buden und Stände aufgebaut. Die Feuerwehrhalle war ausgeräumt, dafür schnurrten dort Kühlaggregate, denn 40 Torten und 90 Kuchen mussten fachgerecht aufbewahrt werden. "Das ist der Wahnsinn", meinte der Beigeordnete Norbert Mayer, der zurzeit Ortsbürgermeister Emil Schneider vertritt. "Die gesamte Bevölkerung steht hinter diesem Fest. Das macht deutlich, welcher Geist bei uns vorherrscht." Ob Landfrauen, Fußballer, Feuerwehr, Kirchenchor oder Ratsmitglieder, alle standen sie parat und packten mit an. Mit welcher Liebe sie dabei zu Werke gingen, offenbarten allein schon die gekonnten Dekorationen, mit denen sie die Plätze, Höfe oder die Umgebung der Stände und Buden herausgeputzt haben. "Diese Mühe lässt sich mit Worten überhaupt nicht beschreiben, da war wirklich die gesamte Bevölkerung auf den Beinen und am Werk", stellte Schneider hocherfreut fest, wie sehr dieser "kleine" Grumbeermarkt zu einem Riesenerfolg für den Ort wurde. Bereits der Auftakt mit Landrat Hans Jörg Duppré, der Sickinger Marktgräfin Elisabeth Wilhelm, Zweibrückens Rosenkönigin Rosalie I. und der pfälzischen Weinprinzessin Anne-Kristin Doll aus Gleiszellen setzte den ersten Farbtupfer, dem der Wettbewerb um die schmackhafteste Kartoffel, das "Sickinger Gold", folgten. Die Ausstellung alter Traktoren war ein Blickfang, Steinmetze und andere Handwerksberufe ebenso. Ein Fest für die Augen, den Gaumen und die Ohren, denn auch die Martinshöher Blasmusikanten sorgten für die passende Stimmung mit ihrem gekonnten Musizieren.