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Presl verteidigt Landesregierung gegen FDP-Vorwürfe

Presl verteidigt Landesregierung gegen FDP-Vorwürfe

Zweibrücken. Gegen den Vorwurf der Zweibrücker FDP-Spitze, die Landesregierung verstecke sich in Sachen Bahnreaktivierung zwischen Zweibrücken und Homburg hinter der Aufteilung nach Kilometern, hat der Zweibrücker SPD-Landtagsabgeordnete Fritz Presl das Kabinett Beck verteidigt

Zweibrücken. Gegen den Vorwurf der Zweibrücker FDP-Spitze, die Landesregierung verstecke sich in Sachen Bahnreaktivierung zwischen Zweibrücken und Homburg hinter der Aufteilung nach Kilometern, hat der Zweibrücker SPD-Landtagsabgeordnete Fritz Presl das Kabinett Beck verteidigt. Im Frühjahr hätten sich im Landtag sowohl der zuständige Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) als auch die SPD-Landtagsfraktion klar und deutliche zur S-Bahn-Verlängerung Homburg-Zweibrücken bekannt. Zur von der FDP angesprochenen "vorsorglichen Ausschreibung" sagte Presl: "Bei der Ausschreibung des Regionalverkehrs in Rheinland-Pfalz, in unserem Falle durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und durch den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz-Süd, ist die Strecke Homburg-Zweibrücken bereits für den Betrieb der Strecke, das heißt, für die Durchführung des Verkehrs ab dem Jahr 2015 ausgeschrieben" Das mache das Bekenntnis der rheinland-pfälzischen Seite zur S-Bahn-Verlängerung deutlich. Der Bund werde circa 60 Prozent der Investitionskosten übernehmen. Den Rest müssten die Länder tragen, weil der Bahnregionalverkehr seit 1996 Ländersache ist. Allerdings warte der Bund darauf, dass von beiden Ländern gemeinsam ein Signal in Richtung S-Bahn-Verlängerung kommt. Das sei bisher am Votum des Saarlandes gescheitert. Über die Kostenaufteilung werde Rheinland-Pfalz im Falle einer Einigung selbstverständlich mit dem Saarland verhandeln. red