Viele Menschen genossen das Angebot beim Adventsmarkt in Niederbexbach

Adventsmarkt in Niederbexbach : Klein, fein und richtig gemütlich

Beim Adventsmarkt in Niederbexbach gab es viel zu entdecken. Der Andrang war ziemlich groß.

Es war ein kleiner, aber richtig feiner Adventsmarkt. In Niederbexbach hatten sich die Organisatoren am vergangenen Wochenende wieder einmal richtig viel Mühe gegeben, um den kleinen Festplatz an der alten Schule vorweihnachtlich in Szene zu setzen. Am Samstag fanden sich zunächst die Kinder und Erwachsenen aus dem Dorf in der Kirche zusammen. Der gemeinsame Gottesdienst wurde von den Kindern mitgestaltet. „Und dann geht es hier richtig los“, erklärte Niederbexbachs stellvertretender Ortsvorsteher, Norbert Schuth, am Samstagnachmittag. Der Boden auf dem Festplatz war mit Stroh ausgelegt – dies sorgte für die richtige Atmosphäre und warme Füße. Und in der Mitte warteten als Tische hergerichtete Strohballen auf die ersten Besucher.

Als der Gottesdienst vorüber war, füllte sich der Platz richtig schnell. Die Landfrauen hatten sogar zwei Stände. Zu ihrem bereits vom Landmädelstreff im Sommer bekannten Wagen kam noch eine weitere Hütte hinzu. Bei ihnen gab es unter anderem Waffeln und Punsch. Bei der Straußjugend wurden neben anderen Köstlichkeiten auch viele verschiedene Getränke wie beispielsweise ein Nutella-Likör angeboten. Aktuell gibt es 25 Straußbuwe und -mäde in Niederbexbach. Sie halten die Tradition im Dorf weiterhin hoch.

Am Kindergarten-Stand wurden neben etlichen kulinarischen Leckereien viele Bastelarbeiten bereitgehalten. Beim SV Niederbexbach stand im Rahmen des Adventsmarktes die Jugend im Vordergrund. Die Jugendlichen und junge Erwachsenen boten unter anderem Rostwürste und Weihnachtsbier an. Im Vorfeld hatte es mehrere Sitzungen gegeben, in denen das Angebot an den verschiedenen Ständen miteinander abgesprochen wurde.

Veranstalter war der Ortsrat in Zusammenarbeit mit den Vereinen. Und zu denen gehörte auch der Förderverein der Kirche. Dort wurden besondere Weine aufgetischt.

„Wir fühlen uns hier auf dem Platz optimal aufgehoben. Alles ist leicht erreichbar. Wir befinden uns hier einfach mitten im Dorf“, betonte der stellvertretende Ortsvorsteher und ergänzte: „Wir haben hier in Niederbexbach ein sehr großes Gemeinschaftsgefühl. Eine Hand wäscht die andere. Die einzelnen Vereine unterstützen sich hervorragend untereinander. Und dies merkt man auch hier beim Adventsmarkt.“

Das Stroh war wie jedes Jahr von der Familie Schleppi gestiftet worden. Im Stroh konnten auch die kleinsten Besucher unbeschwert miteinander spielen. Der Nikolaus hatte sich für den zweiten Tag angekündigt und überreichte sämtlichen Kindern ein kleines Präsent. Vor Ort waren auch viele Menschen aus den Nachbardörfern und aus Bexbach. „Man fühlt sich hier wohl, da es ein kleiner und gemütlicher Adventsmarkt ist“, betonte Schuth. Und Ortsvorsteher Arnulf Fricker ergänzte: „Unser Adventsmarkt hat eine ganz lange Tradition. Es ist toll, dass bei uns Klein und Groß zusammenkommen.“ Nicht nur bei den Landfrauen war bereits am frühen Samstagabend sehr viel los. „Wir sind alle mit ganz großem Herzblut dabei. Es gibt bereits im Vorfeld sehr viel zu tun – und dann natürlich auch während des Adventsmarktes. Es ist uns ein großes Anliegen, das Dorfleben zu fördern“, erklärte die Beisitzerin im Vorstand, Cordula Hübner-Pirrung. Man sei das ganze Jahr über aktiv und beteilige sich an vielen Festen im Dorf. „Wir haben eine extrem starke Dorfgemeinschaft. Wenn bei uns ein Verein etwas macht, gehen die anderen hin. Ich selbst bin auch Zugezogene. Man wird hier im Ort sehr herzlich aufgenommen. Auf unserem Adventsmarkt soll es einfach jedem gut gehen - man soll sich wohlfühlen“, betonte Hübner-Pirrung.