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Wallhalber Rat billigt neuen Eingangsbereich für Verwaltung

Wallhalber Rat billigt neuen Eingangsbereich für Verwaltung

Wallhalben. Unterschiedliche Auffassungen gab es während der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates zum geplanten neuen Eingangsbereich der Verwaltung. Bürgermeister Berthold Martin (FWG, Foto: pma) möchte eine Informations- und Servicestelle einrichten. Aus dem Konjunkturpaket II hat er bereits eine entsprechende Förderzusage von 39 000 Euro

Wallhalben. Unterschiedliche Auffassungen gab es während der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates zum geplanten neuen Eingangsbereich der Verwaltung. Bürgermeister Berthold Martin (FWG, Foto: pma) möchte eine Informations- und Servicestelle einrichten. Aus dem Konjunkturpaket II hat er bereits eine entsprechende Förderzusage von 39 000 Euro. Auch ein zinsloses Darlehen in Höhe von 26 000 Euro steht für das Vorhaben zur Verfügung. Der ursprüngliche Entwurf der Kosten in Höhe von 75 000 Euro vorsieht, solle auf 65 000 Euro gedeckelt werden. Bei der Abstimmung über diesen Vorschlag votierten sechs Ratsmitglieder (FWG und FDP) mit Ja, fünf (CDU) stimmten mit Nein und vier (SPD) enthielten sich. Der Mitarbeiter der Verwaltung, Andreas Traumer, konnte das Abstimmungsverhalten der CDU nicht nachvollziehen: "Gerade haben sie den Haushalt gelobt. Die gute Arbeit wird es aber ohne den Umbau in Zukunft nicht geben." Die Beschäftigten fühlten sich in der derzeitigen Situation nicht wohl. Der neue Eingangsbereich würde außerdem für mehr Bürgerfreundlichkeit sorgen: "Wir versuchen eine funktionierende Verwaltung zu schaffen und leisten uns keinen Luxus." Martin argumentierte, dass die derzeitige Fläche für die drei bis vier Mitarbeiter zu klein und schon allein deshalb der Umbau erforderlich sei. Es gebe hierzu einschlägige Vorschriften, die einzuhalten seien. Durch die Einrichtung einer Informationsstelle für Touristen gebe es eine entsprechende Förderung für das Projekt, das in jedem Fall durchgeführt werden müsste.Nach Auffassung von Dietrich Bauer (CDU) fehlt das ausgegebene Geld für die Servicestelle später den Ortsgemeinden. Es gebe Alternativen, meinte er. So könnten beispielsweise Informationsterminals an den Wegen aufgestellt werden: "Ein Großteil der Wanderer kommt ja sowieso am Wochenende, wenn die Verwaltung geschlossen ist." Außerdem könnten auch Broschüren in den Gaststätten ausgelegt werden. nob