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Pottgiesser will noch höher hinaus

Pottgiesser will noch höher hinaus

Auf dem Rücken der Pferde fühlt sich Lea Pottgiesser wohl, nicht nur zum Reiten. Die Kleinbundenbacherin vollführt darauf auch akrobatische Kunststücke – und das so gut, dass sie weiterhin dem Perspektivkader der rheinland-pfälzischen Voltigierer angehört.

Lea Pottgiesser aus Kleinbundenbach hat es wieder geschafft. Sie gehört weiterhin dem Perspektivkader des rheinland-pfälzischen Voltigiersports an. Das ehrgeizige Nachwuchstalent hat bei einem Sichtungslehrgang in Mainz-Hechtsheim sowohl die Leiter des Perspektivkaders Sarah Merten (LV Nassau), Franziska Hohmann (LV Rheinhessen) und Jürgen Köhler (LV Pfalz) als auch Landestrainerin Silke Theisen von ihrem Können überzeugt. "Mir selbst bedeutet es sehr viel, dem Perspektivkader anzugehören, da ich weiß, dass die Kadertrainer ebenso an mich glauben wie unsere Landestrainerin", erklärt die 15-Jährige.

Schon ihre Mama Birgit hat in ihrer Jugend voltigiert und wurde dabei Pfalzmeisterin - zusammen mit Partnerin Sandra Schwebius und Leo Laschet an der Longe - im Doppelvoltigieren. Dadurch ist die Zehntklässlerin früh mit dem Sport in Berührung gekommen. Bereits mit fünf Jahren hat sie mit dem Voltisport begonnen. "Aber auch die Liebe zu den Pferden und weil ich andauernd in Bewegung sein muss, haben mich dazu gebracht", gibt Lea Pottgiesser als Gründe an, warum sie ausgerechnet diesen Sport ausübt. Fit hält sie sich neben drei wöchentlichen Trainingseinheiten bei ihrem Heimatverein, der Voltigier- und Reitgemeinschaft Südwestpfalz, zudem mit Reiten , Fitnessstudio und durch Hund Bruno.

Als Mitglied des Auswahlkaders erhält Pottgiesser, wie zehn weitere talentierte Jungvoltigierer, eine zusätzliche Förderung durch Turnhallenlehrgänge und Korrektureinheiten auf dem Pferd. Bei dem Sichtungslehrgang in der Landeshauptstadt wurde vor allem auf Balance-, Kraft- und Ausdauertraining gesetzt. Die Einheiten waren bestückt mit vielen turnerischen Elementen, die den ganzen Tag intensiv geübt wurden. "Alle Voltigierer haben sich richtig ins Zeug gelegt und sind ungefähr auf dem gleichen Leistungsstand", berichtet Jürgen Köhler aus Sicht der Kaderverantwortlichen. Daher bleiben alle Talente dem Perspektivkader erhalten, um diese weiterhin zu fördern. Ihre Ziele für die Zukunft beschreibt die 15-Jährige, die wegen des Teamgeists unter "ihren Mädels" am liebsten in der Mannschaft startet, folgendermaßen: "Auf jeden Fall wieder in einen Kader zu kommen - auch in den nächsthöheren D/C Kader von Rheinland-Pfalz - und auch einmal auf größeren Turnieren starten zu können. Dabei will ich einige Titel gewinnen." Wichtig sei es, dabei ohne Verletzungen weiter trainieren zu können. Den Ansporn und Ehrgeiz sich stetig zu verbessern, gehöre für Lea Pottgiesser einfach dazu, um sich in seinem Sport weiterzubringen. An ihrer Kraft, Ausdauer, Körperspannung und Beweglichkeit will die Einzel-und Mannschaftsstarterin (Leistungsklasse M) deswegen weiterhin hart arbeiten.