Kader der VTZ Saarpfalz steht

Mit einem runderneuerten Kader nehmen die Handballer der VTZ Saarpfalz die kommende Oberliga-Runde in Angriff. Neben Yannic Klöckner wechselt auch Rückraumspieler Maximilian Hartz nach Zweibrücken.

Handball-Oberligist VTZ Saarpfalz hat seinen Kader für die kommende Runde beisammen. Zwei Niederwürzbacher komplettieren das Team. Mit Yannic Klöckner vom SV 64 Zweibrücken konnte ein interessanter und talentierter junger Torwart verpflichtet werden, der mit dem ebenfalls sehr jungen Philipp Serr das Torhütergespann für die kommende Runde bildet. Daneben wurde zusätzlich Maximilian Hartz vom Ligarivalen TuS Dansenberg verpflichtet, der in der vergangenen Runde immer wieder auf sich aufmerksam gemacht und eine tolle Entwicklung genommen hat. Somit kann Neu-Trainer Danijel Grgic für die kommende Runde auf einen großen Kader zurückgreifen und somit vielleicht auch wieder für mehr Stabilität bei der VTZ sorgen.

Anders als in der letzten Saison, als die VTZ mit einem eher knapp bemessenen Erstmannschaftskader in die Runde ging, kann Grgic diese Saison wohl leichter auf Verletzungen und Ausfälle reagieren. Das sei aber nicht der einzige Vorteil, was auch der neue Trainer weiß: "Mit einem großen Kader steigt auch in jedem Training der Druck auf jeden einzelnen Spieler. Keiner kann sich verstecken. Jeder muss in jeder Einheit aufs Neue um seinen Platz kämpfen, was das Niveau jeder Einheit anhebt," erklärt Grgic.

Lediglich auf der Position der Torhüter muss man sich um einen Platz im Kader keine Sorgen machen. "Wir sind von unserem Torhüterspiel auch relativ unterschiedlich, was natürlich bedeutet, dass wir beide unsere Chancen kriegen werden, unabhängig davon wer die Nummer eins und wer die zwei ist," sagt Serr, der bereits in der vergangenen Runde immer wieder mit starken Leistungen geglänzt und sich gut mit Peter Pcola ergänzte hatte. Mit Yannic Klöckner angelte sich die VTZ zwar einen jungen, aber trotzdem nicht unerfahrenen Torhüter . Nach einem Abstecher zur Jugendbundesliga-Mannschaft der HSG Völklingen schloss sich Klöckner wieder dem SV64 an, wo er dann neben der Jugendbundesliga auch seinen Platz in der Drittliga-Mannschaft fand. Auch dort konnte Klöckner überzeugen und hat sein Potenzial mehr als einmal angedeutet. Der Kontakt zur VTZ bestand aber schon etwas länger, wie Klöckner erklärt: "Ich wusste, dass die VTZ mich schon früher immer mal wieder beobachtet und Interesse gezeigt hatte. Mein Ziel für die Saison 16/17 war es primär, wieder mehr Einsatzzeiten zu bekommen, weswegen mich das Angebot der VTZ auch sehr gefreut hat. Der Weg, den die VTZ eingeschlagen hat, also vermehrt auf junge Spieler zu setzen und mittelfristig wieder den Aufstieg in die 3. Liga anzupeilen, hat sich mit meinen eigenen Vorstellungen gedeckt." Des Weiteren zeigt sich Klöckner auch von dem Vertrauensvorschuss angetan, den ihm die VTZ-Führung gegeben hat. "Mir wurde das Gefühl vermittelt, dass hier auf mich gesetzt wird, und man mit mir was erreichen möchte. Da mich dieses Projekt überzeugt hat, wollte ich schon zu Beginn des Jahres ein Zeichen setzen und den Verein in seinem Weg bestärken."

So früh die VTZ auch den Wechsel von Klöckner unter Dach und Fach hatte, so spät konnten erst die Dienste des zweiten Niederwürzbachers gesichert werden. Begünstigt wurde der Wechsel von Maximilian Hartz durch das Ende des Engagements seines Vaters Jürgen Hartz beim TuS Dansenberg. Vom Talent seines Vaters, des ehemaligen deutschen Nationalspielers, hat Maximilian Hartz eine große Portion mitbekommen. Nach der Verbandsligameisterschaft mit seinem Heimatverein TV Niederwürzbach wechselte er gemeinsam mit seinem Vater nach Dansenberg. Der damals noch A-Jugendliche etablierte sich als zuverlässige Kraft im Rückraum der Pfälzer. Bereits in seiner ersten Oberliga-RPS-Saison kam Hartz auf weit über 100 Tore. "Mich hat einfach das Gesamtkonzept der VTZ überzeugt. Mit Danijel Grgic haben wir auch einen erstklassigen Trainer, unter dem ich bereits trainieren durfte. Ich freue mich einfach auf diese Herausforderung und möchte mich persönlich und mein Spiel weiterentwickeln", erklärt der Niederwürzbacher, der hauptsächlich in der Mitte und im linken Rückraum zum Einsatz kommt und sich da auch sichtlich wohlfühlt.