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Fußball: SG Gehweiler sieht sich nach Umbruch auf gutem Kurs

Trainer Wolf bleibt : Zum 100. Geburtstag will Gehweiler vorne angreifen

Der Alleingang der Fußballer des SV Viktoria Gehweiler läuft bislang erfolgreich: Im Sommer 2018 wurde auf Bestreben des SV die damals bestehende Spielgemeinschaft zwischen Gehweiler und dem TuS Hirstein nach dreijährigem Bestehen aufgelöst (wir berichteten).

Seitdem geht die Viktoria wieder in eigener Regie in der Kreisliga A Nahe auf Punktejagd. Aktuell steht das Team dort auf Rang fünf. Eine klare Steigerung zur Vorsaison, als der SV Zehnter wurde.

„Als wir die SG aufgelöst haben, hatten wir gerade einmal fünf Spieler, die ihren Pass bei unserem Verein hatten“, erinnert sich der Vorsitzende Norbert Bernhard. Das Ziel, in der Saison 2018/19 mit zwei aktiven Mannschaften an den Start zu gehen, war daher sehr ambitioniert.Doch es glückte – auch dank der Hilfe des im Sommer 2018 neu verpflichteten Spielertrainers Kevin Wolf. „Kevin hat da sehr viel Arbeit reingesteckt“, lobt Bernhard. Einige externe Neuzugänge wurden geholt, aber auch alte Spieler reaktiviert. „Einheimische, die sich in der SG nicht mehr wohlgefühlt haben, haben wieder angefangen“, freut sich Bernhard.

„Das vorrangige Ziel in der vergangenen Saison war, mit beiden Mannschaften die Runde zu Ende zu spielen – und das ist uns gelungen“, blickt der Vorsitzende zurück. Für die aktuelle Spielzeit konnte der Kader weiter verstärkt werden. Auch in der Winterpause wurden zwei weitere Akteure verpflichtet: Maximilian Nierich kam von Bezirksligist SG Hoof-Osterbrücken, Methas Smajli vom Ligakonkurrenten SF Eiweiler. Dank des gelungenen Neuaufbaus hat sich Gehweiler entschieden, den Vertrag mit Wolf auch für die kommende Saison zu verlängern. „Obwohl er ein Neuling im Trainergeschäft ist, macht Kevin einen super Job. Auch das Team ist mit ihm zufrieden“, sagt Bernhard.

Ob der Tabellenfünfte für die kommende Saison noch personelle Verstärkungen für den Kader an Land ziehen kann, ist derzeit offen. „Da wir kommendes Jahr unser 100-jähriges Jubiläum feiern, wollten wir eigentlich Neuverpflichtungen holen, um vorne in der Tabelle anzugreifen“, berichtet Bernhard. „Aber da im Moment Einnahmen fehlen, weil nicht gespielt wird und das Clubheim geschlossen sein muss, sind wir derzeit etwas vorsichtig.“