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Ringen
Köllerbach gewinnt in Witten acht von zehn Kämpfen

Köllerbachs Thomas Geid konnte mit dem Hinkampf in Witten zufrieden sein.
Köllerbachs Thomas Geid konnte mit dem Hinkampf in Witten zufrieden sein. FOTO: Andreas Schlichter
witten. KSV nach 21:8-Sieg auf gutem Weg Richtung Halbfinale. Patric Cordier

Der KSV Köllerbach steht mit einem Bein im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Die Ringer um den Mannschaftsverantwortlichen Thomas Geid setzten sich am Samstagabend im Viertelfinal-Hinkampf beim KSV Witten klar mit 21:8 durch. Die Saarländer konnten dabei acht von zehn Kämpfen für sich entscheiden. „Wir sind mit den Siegen von Victor Lyzen (Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm Freistil, Anm. d. Red.) und Keiki Nabi (130 Kilo griechisch-römisch) gut in den Abend gestartet“, freute sich Geid und meinte: „Witten stand nicht ganz komplett. Aber es war auch eine ganz starke Vorstellung unserer Mannschaft.“


Nur Alexander Geid (98 Kilogramm Freistil, technisch unterlegen) und Alberts Jurcenko (80 Kilogramm Freistil, Aufgabe) gingen nicht als Sieger von der Matte. „Alberts war am Freitag im Training schon umgeknickt“, berichtete Geid, „das ist jetzt gleich zu Anfang des Kampfes wieder passiert, da haben wir ihn vorsichthalber nicht weitermachen lassen.“

Marc-Antonio von Tugginer war in der Klasse bis 71 Kilo klassisch nicht unbedingt Favorit gegen Idris Ibaev. Doch der Köllerbacher war in einem packenden Kampf am Ende der cleverere, intelligentere Ringer. Das 4:3 reichte zwar nur für einen Punkt in der Mannschaftswertung, sorgte aber für Selbstvertrauen und Rückenwind.

Die höchste Wertung des Abends erzielte wieder einmal Timo Badusch (75 Kilo griechisch-römisch). Er hob seinen rumänischen Gegner Ilie Cojocari aus, warf ihn mit hoher Amplitude über. „Eine herausragende Technik, da blieb dem Mattenleiter nichts anders übrig, als fünf Punkte zu geben“, betonte Geid.

Eine klare Ansage machte am Samstag allerdings auch Köllerbachs voraussichtlicher Halbfinal-Gegner. Der TuS Adelshausen zerlegte förmlich den SV Nackenheim in dessen eigener Halle mit 28:1. Am kommenden Samstag heißt der Gegner aber zunächst wieder Witten. Der Viertelfinal-Rückkampf findet um 19.30 Uhr im Püttlinger Trimm-Treff statt.