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Playoffs um die Meisterschaft
Köllerbach dominiert, ASV Hüttigweiler geht unter

Etienne Kinsinger zeigte wie sein gesamtes Team eine starke Leistung.
Etienne Kinsinger zeigte wie sein gesamtes Team eine starke Leistung. FOTO: Andreas Schlichter
Köllerbach. Ringer des KSV treffen jetzt auf den KSV Witten. Patric Cordier

Der Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach steht im Viertelfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Beim 25:7-Erfolg im Achtelfinal-Rückkampf gegen den RV Lübtheen bewies die Mannschaft des Teamverantwortlichen Thomas Geid, dass sie zur heißen Phase des Titelrennens offenbar richtig in Form kommt.


Bestes Beispiel ist Etienne Kinsinger, der es in der Klasse bis 66 Kilo griechisch-römisch mit Andrej Ginc zu tun hatte. „Ein richtig guter Mann. Ich kenne ihn von Lehrgängen der Nationalmannschaft“, sagte Kinsinger vor dem Kampf: „Das macht die Sache nicht einfacher.“ Am Ende hieß es 5:0 für Kinsinger, der ebenso überzeugte wie Nico Zarcone, der in die Klasse bis 71 Kilo Freistil aufgerückt war. Der Polizist aus Riegelsberg besiegte Mitko Arsenov technisch überlegen mit 16:0 nach nur dreieinhalb Minuten.

Und auch die Ausländer im Köllerbacher Kader kommen ins Rollen. Laszlo Szabo (80 Kilo griechisch-römisch gegen Sebastian Otto) und Oleksandr Khotsianivskyi (130 Kilo Freistil gegen Ilja Matuhin) feierten Schultersiege, Istvan Vereb (86 Kilo Freistil gegen Benjamin Opitz) war beim 16:0 technisch überlegen.



Im Viertelfinale trifft der KSV nun auf den KSV Witten. „In der Vorrunde konnten wir zwei Mal gewinnen“, sagte Geid und erinnerte an das 17:4 am 14. Oktober in Witten und den 22:12-Erfolg im Heimkampf am 25. November in der Kyllberghalle: „Der Gegner ist durchanalysiert. Das Erreichen des Halbfinals sollte möglich sein.“ Der Viertelfinal-Hinkampf am kommenden Samstag findet in Witten statt, der Rückkampf am 23. Dezember in der Kyllberghalle.

Für den ASV Hüttigweiler ist die Saison dagegen zu Ende. Das 0:30 beim SV Triberg am Samstag war ein unwürdiger Schlusspunkt unter einer eigentlich starken Runde. Die Mannschaft von Trainer Christoph Gall hatte nicht den Hauch einer Chance, dabei war nach dem 14:15 im Hinkampf noch alles offen.