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Primstal feiert Kirmes an der Spitze

Primstal feiert Kirmes an der Spitze

Primstal. Zu feierlichen Anlässen lädt man bekanntlich seine besten Freunde und nette Gäste ein. Im Kirmesspiel beherrschte der VfL Primstal beim 8:1-Erfolg vor 250 Zuschauern den fairen Sparringspartner aus Humes nach Belieben. "Ein Sieg, nicht mehr und nicht weniger", hakte VfL-Trainer Lothar Pesch die Verbandsliga-Partie hinterher schnell ab

Primstal. Zu feierlichen Anlässen lädt man bekanntlich seine besten Freunde und nette Gäste ein. Im Kirmesspiel beherrschte der VfL Primstal beim 8:1-Erfolg vor 250 Zuschauern den fairen Sparringspartner aus Humes nach Belieben. "Ein Sieg, nicht mehr und nicht weniger", hakte VfL-Trainer Lothar Pesch die Verbandsliga-Partie hinterher schnell ab. Zu deutlich waren die Qualitätsunterschiede zwischen beiden Teams. Gegen den mit einem 4-1-3-2-System im Vorwärtsgang spielenden VfL war der Vorletzte der Liga gänzlich überfordert."Das eingeschlagene Tempo war in Ordnung", befand Pesch. Schon nach gut 20 Minuten war das Spiel entschieden. Luca Greco veredelte zwei klug inszenierte Kombinationen jeweils mit einem Treffer. "Wir haben gut über die Flügel gespielt, um in den Rücken der Abwehr zu kommen", sagte Pesch. Sein Team präsentierte sich zudem spielfreudig. Tobias Zimmer verwandelte in der 31. Minute zunächst einen Foulelfmeter zum 3:0. Ganz stark bereitete der Kapitän dann das 4:0 (39.) durch Lukas Biehl vor. Beim Ehrentreffer der Gäste durch Sandro La Monaca (45.) händigte die nicht anwesende linke VfL-Abwehrseite dem Torschützen quasi einen Freifahrtschein aus. Es war aber die einzige größere Nachlässigkeit der Hausherren an diesem Tag. Nach der Pause ging das muntere Scheibenschießen weiter. Biehl erhöhte auf 5:1 (52.), Tim Roob traf den Pfosten und Zimmer das leere Tor nicht. Auf Zuspiel von Marc Pesch ließ dann aber Zimmer doch drei Gegner stehen und seinen zweiten Treffer folgen: In der 68. Minute schob er zum 6:1 (68.) ein. Der Humeser Torwart Paul Neu wehrte dann noch einen schwach getretenen Foulelfmeter von Primstals Biehl ab, keine Chance hatte er aber beim Distanzschuss von Andreas Finkler, der zum 7:1 genau in den Torwinkel flog. In der 80. Spielminute verwandelte Finkler dann doch noch einen Foulelfmeter zum 8:1-Endstand. So richtig in Stimmung kamen die VfL-Kicker dann aber, als auf ihren Handys die 1:4-Heimschlappe des Tabellenführers SV Thalexweiler im Spitzenspiel gegen Bildstock aufleuchtete. Denn die Primstaler feierten dadurch ihre Kirmes auf dem Liga-Thron.

Katzenjammer herrschte dagegen bei Schlusslicht FC Freisen nach der 1:6-Klatsche in Merchweiler. "Es war sehr dürftig, was die Mannschaft gezeigt hat", zog Trainer Marko Heinrich ein ernüchterndes Fazit. Dabei startete Freisen gut und ging durch Patrick Clos (13.) mit 1:0 in Führung. Im Gegenzug glich Merchweiler aber bereits aus, und nach der Führung der Platzherren geriet Freisen völlig aus dem Tritt. "Merchweiler war aggressiver in den Zweikämpfen", bemängelte Heinrich. In Hälfte zwei vermisste er zudem jegliches Aufbäumen bei seinen Spielern. "Nach dem 3:1 haben wir das Spiel abgeschenkt", so Heinrich. Der VfB Theley besiegte Bliesmengen-Bolchen verdient mit 2:0. "Wir haben es versäumt, die Partie früher zu entscheiden", meinte Spielertrainer Georg Amann. Timo Schmidt (16.) und Mario Loncar (58.) trafen zum Heimdreier. frf

Foto: Semmler