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Basketball
Ein Wochenende im Zeichen von Revanche und Rettung

SAARLOUIS . „Ladies first“ heißt es am Wochenende im Saarlouiser Basketball: Die Saarlouis Royals kämpfen am Samstag im letzten Hauptrundenspiel um den Verbleib in der Damen-Bundesliga. Von David Benedyczuk

Das vorletzte Heimspiel der Saarlouis Sunkings in der Herren-Regionalliga wird daher erst am Sonntag (15 Uhr) in der Stadtgartenhalle über die Bühne gehen. Für Trainer Dennis Mouget gilt dann erneut das Motto: „Man kann nur mit den Mädchen tanzen, die da sind.“ Zuletzt waren es gerade mal sechs Akteure, die im Gastspiel bei den Tigers Tübingen zum Einsatz kamen – und sich dennoch beim 98:91 glänzend aus der Affäre zogen.


Rang vier ist vor den letzten vier Saison-Spielen damit so gut wie sicher. Umso mehr, wenn gegen die Reserve von Bundesligist Crailsheim Merlins die erhoffte Revanche glückt: „Wir haben da noch etwas gutzumachen“, sagt Mouget ob der 73:104-Pleite im ersten Duell – es war die zweithöchste Saisonniederlage. 

Zuletzt warteten die wenigen einsatzfähigen Saarlouiser Spieler dagegen mit bestechender Fitness auf: In Tübingen lagen sie 17 Zähler hinten, hatten hinten raus aber dennoch die Kraft, dem Spiel eine Wendung zu geben. „Umso überraschender, was die Mannschaft Woche für Woche abliefert. Ich kann mir das selbst gar nicht genau erklären“, sagt Mouget



Gegen Crailsheim, das als Viertletzter noch um den Ligaverbleib bangt, stellt sich die Lage wieder besser dar: Center Jonathan Almstedt, der in Tübingen noch geschont wurde, kann ebenso dabei sein wie der zuletzt angeschlagene Paul Fuchs. Hinter Center Hari Mujkanovic steht krankheitsbedingt ein Fragezeichen. Das gilt auch für die künftige Ligazugehörigkeit des Oberliga-Teams, das zwei Klassen tiefer um die Rettung kämpft. Nach dem Sunkings-Spiel wartet auf die Reserve um 18 Uhr eine ganz wichtige Partie gegen den punktgleichen Ligavorletzten Horchheim.