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Hochöfen der Rogesa Roheisengesellschaft Saar angepasst

Kurzzeitig deutlich sichtbare Staub-Emissionen möglich : Fahrweisen der Hochöfen in Dillingen werden während der Corona-Krise angepasst

Die Produktion der Hochöfen der Rogesa Roheisengesellschaft Saar wird der reduzierten Auftragslage angepasst.

Wegen der Corona-bedingt heruntergefahrenen Wirtschaft wird auch die Produktion der Hochöfen der Rogesa Roheisengesellschaft Saar, Dillingen und weiterer Kernanlagen auf dem Hüttengelände der reduzierten Auftragslage angepasst. Das teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung mit. Die Anlagen würden derzeit äußerst flexibel und „auf Sicht“ gefahren, sie müssen aber funktionsfähig gehalten und können nicht ganz abgeschaltet werden.

Diese angepasste Produktion wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage voraussichtlich die nächsten Wochen andauern. Die laut Rogesa-Sprecherin Ute Engel „geänderten und äußerst flexiblen“ Fahrweisen führen dazu, dass die Hochöfen insgesamt gedrosselt produzieren und sie hierfür in kürzeren Abständen als bei Normalauslastung üblich, hoch- und wieder heruntergefahren werden müssen.

Dies geschieht, so Engel, um die Produktion an die der nachgeschalteten Betriebe anzugleichen. Bei den An- und Abfahrvorgängen der Hochöfen kann es demnach zu kurzzeitigen, deutlich sichtbaren Staub-Emissionen kommen. Engel: „Diese gegenüber dem Normalbetrieb kurzzeitig erhöhte und bereits auf das technisch machbare Mindestmaß reduzierte Emission ist von den durch die zuständigen Landesbehörden erteilten Betriebsgenehmigungen erfasst.“