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Autohersteller Ford beendet am 4.Mai in Werk Saarlouis Stopp wegen Corona

Autohersteller beendet Corona-Stopp : Ford startet am Montag in Saarlouis wieder die Produktion

In Saarlouis und den anderen Werken Europas nimmt Ford die Fertigung wieder auf. Die Sicherheit an den Arbeitsplätzen ist dabei ein großes Thema.

Der Autobauer Ford nimmt am 4. Mai seine Produktion wieder auf. Damit endet in Saarlouis, Köln, Valencia und Craiova (Rumänien) der wegen der Corona-Krise verhängte Fertigungsstopp. Das kündigte der US-Konzern am Dienstag an. Das Motorenwerk in Valencia soll am 18. Mai wieder anlaufen, die Werke in Großbritannien zu einem späteren Zeitpunkt. In Saarlouis stand die Produktion seit dem 19. März still.

Zunächst sollen nur wenige Autos gebaut werden. Vorrang habe die Fertigung von bereits bestellten Fahrzeugen, heißt es in einer Mitteilung. Je nach Leistungsfähigkeit der Zulieferbetriebe, nationalen Transportbeschränkungen sowie der Nachfrage auf Schlüsselmärkten wie Deutschland, wo der Autohandel seit vergangener Woche wieder geöffnet ist, sollen die Fertigungsanlagen in den kommenden Monaten auf volle Kapazität hochgefahren werden.

Europa-Chef Stuart Rowley sagte, dass die Arbeitsplätze auf die Regeln für Abstand und Sicherheit angepasst werden müssten. „Die Gesundheit der Belegschaft hat die höchste Priorität“, sagte Europa-Betriebsratschef Martin Hennig. Die Beschäftigten müssen auf dem Werksgelände einen Mund-Nase-Schutz tragen. Wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist auch das Tragen von Schutzvisieren Pflicht. Auch soll bei jedem, der ein Werk betritt, die Temperatur gemessen werden. Ford will die Mitarbeiter selbst mit Masken und Visiere versorgen und habe mit einer eigenen Produktion bereits begonnen, hieß es.