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1272 Mitglieder freuen sich
Baugenossen kriegen Dividende

Die Allgemeine Baugenossenschaft 04 hat diese Häuserzeile an der Homburger Straße auf der Röchlinghöhe komplett renoviert.
Die Allgemeine Baugenossenschaft 04 hat diese Häuserzeile an der Homburger Straße auf der Röchlinghöhe komplett renoviert. FOTO: Bernhard Geber
Völklingen. Völklinger Wohnungsgesellschaft bewegt sich auf Erfolgskurs. Es wird weiter saniert.

Die Allgemeine Baugenossenschaft 1904 Völklingen hat bei ihrer Mitgliederversammlung eine positive Bilanz gezogen. Vor 76 anwesenden Mitgliedern präsentierte Geschäftsfüher Markus Arend tiefschwarze Zahlen.


Hier einige Fakten: Der Bilanzgewinn 2017 beträgt 370 000 Euro nach 321 000 Euro im Vorjahr. Das Das Eigenkapital beträgt 6 397 000 Euro nach 6 337 000 Euro im Vorjahr. Es hat sich per Saldo um 60 000 Euro erhöht. Im Laufe des Jahres 2017 wurden 55 Wohnungen und fünf Garagen neu vermietet. Im Eigentum der Genossenschaft wurden 619 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten geführt. Zum 31. Dezember 2017 verwaltete die Genossenschaft 38 Eigentumswohnungen, ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohnungen sowie vier Gewerbeeinheiten für die Stadt Völklingen. Darüber hinaus wickelte die Genossenschaft im Jahr 2017 für 53 von der Stadt Völklingen angemieteten Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen die kaufmännische Betreuung ab.

Zum Jahresende besaßen die 1272 Genossenschaftsmitglieder insgesamt 11 155 Anteile. Auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand beschloss die Mitgliederversammlung, eine Dividende von zwei Prozent (22761,14 Euro) an die Mitglieder auszuschütten.



Markus Arend versicherte: „Wir sind weiterhin bestrebt, nach und nach das Erscheinungsbild unserer Liegenschaften zu verbessern.“ So konnte bis Mitte diesen Jahres durch die Fassadenneugestaltung und Dachsanierung der Gebäude in der Homburger Straße 34 bis 40 auch eine Aufwertung des Gesamterscheinungsbildes auf der Röchlinghöhe realisiert werden. In den kommenden Jahren würden in den einzelnen Liegenschaften weitere Verbesserungen vorgenommen.

Noch im Jahr 2018, so Arend, werde das Objekt Sauerbruchweg 1-3 komplett energetisch saniert. Dach, Fassade, Fenster und die Eingangssituation würden komplett erneuert und die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung dabei noch übertroffen. Die Genossenschaft erwarte für die Bewohner zukünftig spürbare Einsparungen bei den Heizkosten. Außerdem werde sich die Anlage nach der Sanierung in einem freundlichen Gesamtbild präsentieren.

Geplant seien nach und nach weitere Sanierungen – vorrangig in den Objekten Sauerbruchweg 7-11 und in der Robert-Koch-Straße 1, 3, 5 und dies innerhalb der nächsten Jahre. Bereits vor einigen Wochen sei die Fassade der Bismarckstraße 104 neu angestrichen worden. „Es ist uns gelungen, innerhalb der letzten vier Jahre die Leerstandsquote von 14,2 auf 7,4 Prozent zu halbieren“, vermerkte Arend mit Stolz.