Wieder Sorge um den Bestand der Mandelbachtal-Schule

Saarbrücken/ Mandelbachtal. Die Veröffentlichung des Saarländischen Kultusministeriums, dass man das Schulordnungsgesetz ändere und nun für jede Schule eine Mindest-Schülerzahl festlege, hat im Mandelbachtal Sorgen um den Bestand der Mandelbachtal-Schule in Ommersheim neu entfacht

Saarbrücken/ Mandelbachtal. Die Veröffentlichung des Saarländischen Kultusministeriums, dass man das Schulordnungsgesetz ändere und nun für jede Schule eine Mindest-Schülerzahl festlege, hat im Mandelbachtal Sorgen um den Bestand der Mandelbachtal-Schule in Ommersheim neu entfacht. Das Ministerium glaubt, dass man drei Schulen nach dem Schuljahr 2014/2015 im Saarland schließen müsse, ohne die Standorte jedoch genau zu nennen. Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) erklärte gegenüber der SZ auf Anfrage, dass man die Standorte gar nicht nennen könne. Die Einführung der Gemeinschaftsschule habe zu starken Verlagerungen geführt. Landesweit hätten bisherige Erweiterte Realschulen hinzugewonnen, Gesamtschulen Schüler verloren. Es müsse nun zwei Schuljahre abgewartet werden, wie sich das entwickle. Parallel dazu müssten die Schulträger Schulentwicklungspläne vorlegen. In Ommersheim habe man für das Schuljahr 2012/2013 einen starken Zuwachs verbucht.

Über Kreisgrenzen hinweg

Flankierend könnte der Kreis den Schulstandort durch Kooperationen der Schulen untereinander und sogar über Kreisgrenzen hinweg stärken. Diese Planungen würden jetzt erst beginnen. In jedem Fall hätten die Schulträger großes Mitspracherecht. Schüler, die aktuell eingeschult würden, kämen außerdem in den Genuss einer Bestandsschutz-Regelung. Keine Schule werde von heute auf morgen zugemacht, sie würden lediglich auslaufen. Neuanmeldungen wären dann nicht mehr möglich. bub