Göttelborn: Hausmeisterwohnung der Schule soll Jugendraum werden

Göttelborn: Hausmeisterwohnung der Schule soll Jugendraum werden

Göttelborn. Seit vielen Jahren suchen die Quierschieder Verwaltung und der Göttelborner Ortsrat nach einem Raum für die Jugend im Ort. Viele Ideen wurden diskutiert und wieder verworfen

Göttelborn. Seit vielen Jahren suchen die Quierschieder Verwaltung und der Göttelborner Ortsrat nach einem Raum für die Jugend im Ort. Viele Ideen wurden diskutiert und wieder verworfen. Zuletzt hatte im Januar 2004 beim SZ-Ortsgespräch in Göttelborn Karl Kleineberg, der Geschäftsführer der Gesellschaft Industriekultur Saar (IKS), angeboten, mit der Göttelborner Jugend über ein Zentrum oder eine sonstige Stätte der Begegnung zu sprechen. Doch auch dabei kam nichts heraus. Bei der jüngsten Ortsratssitzung teilte nun der neue Ortsvorsteher Peter Saar (SPD, Foto: ll) mit, dass die Verwaltung einen Raum für die Jugend gefunden hat - die ehemalige Hausmeisterwohnung an der Grundschule. Nach Angaben von Saar steht sie seit Juli dieses Jahres leer. Wie Bürgermeisterin Karin Lawall in der Sitzung mitteilte, stehen für die Gestaltung der Räume zur Zeit knapp 19 000 Euro zur Verfügung. 10 000 Euro wurden auf Antrag der SPD in den Haushalt 2009 eingestellt. Dazu kommen 5150 Euro von Karin Lawall. Anlässlich ihres 60. Geburtstages hatte die Bürgermeisterin statt persönlicher Geschenk unter anderem um Spenden für die Göttelborner Jugend gebeten. Ein Benefizkonzert mit dem Saarknappenchor und der Bergkapelle in der Fischbachhalle für den gleichen Zweck, hatte im letzten Jahr bereits einen Spendenbetrag von 3800 Euro erbracht. Diese knapp 19 000 Euro reichten bei weitem nicht aus, um die Räume entsprechend zu gestalten und einzurichten, gab CDU-Fraktionssprecher Bernd Quint zu bedenken. Außerdem müsse zuerst ein Konzept her und vor allem ein Träger gefunden werden. Nach Angaben von Peter Saar wird die Verwaltung jetzt Gespräche mit dem Jugendamt des Regionalverbandes und Juz-United, dem Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung, führen. Und: Die Jugendlichen aus Göttelborn sollen eingebunden werden. ll

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