Quierschieder CDU fordert Koordinierungsstelle für Notfälle

Quierschieder CDU fordert Koordinierungsstelle für Notfälle

Quierschied. Die Quierschieder CDU will, dass bei der Gemeinde eine jederzeit telefonisch erreichbare Anlauf- und Koordinierungsstelle für gemeindeweite Notfälle eingerichtet wird. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat jetzt bei der Verwaltung einen entsprechenden Antrag eingereicht. "Hintergrund sind sie sintflutartigen Regenfälle, die am 3

Quierschied. Die Quierschieder CDU will, dass bei der Gemeinde eine jederzeit telefonisch erreichbare Anlauf- und Koordinierungsstelle für gemeindeweite Notfälle eingerichtet wird. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat jetzt bei der Verwaltung einen entsprechenden Antrag eingereicht. "Hintergrund sind sie sintflutartigen Regenfälle, die am 3. Juli in der Gemeinde Quierschied schwere Schäden angerichtet haben", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Timo Flätgen (Foto: ll). Er macht deutlich, dass man ähnliche Ereignisse mit vergleichbaren Auswirkungen aufgrund der klimatischen Veränderungen für die Zukunft nicht ausschließen könne. Allerdings könnten Vorkehrungen der Gemeindeverwaltung, wie bessere Erreichbarkeit und ein besserer Informationsfluss sowie eine Hilfekoordinierung, bei der Bevölkerung für etwas Beruhigung sorgen. Deshalb solle die beantragte Anlauf- und Koordinierungsstelle im Bedarfsfall umgehend besetzt werden und auch beispielsweise bei Stromausfall erreichbar sein. Darüber hinaus will die CDU-Fraktion, dass die Ausrüstung der Feuerwehr um die notwendigen Geräte ergänzt wird. Flätgen: "Viele Bürger in unserer Gemeinde befürchten, dass sich ein Unwetter wie am 3. Juli wiederholen kann." Deshalb müssten jetzt schnellstens vernünftige Lösungen für bereits entstandene Schäden gefunden werden, andererseits aber auch Maßnahmen ergriffen werden, um die Risiken solcher Unwetter und ähnlicher Ereignisse für die Zukunft zu minimieren. Flätgen: "Zunächst sollten die dringendsten Reparatur- und Instandhaltungs-Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Anschließend muss erörtert werden, welche Lehren aus dem 3. Juli zu ziehen sind." ll

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