Jugendliche sollen die Verantwortung für ihren Treff tragen

Jugendliche sollen die Verantwortung für ihren Treff tragen

Göttelborn. In Göttelborn soll wieder ein Jugendzentrum entstehen. Doch bevor es soweit ist, ist noch Vorarbeit erforderlich. Die Grundvoraussetzung ist schon mal geschaffen. Die Gemeinde stellt mit der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Grundschule geeignete Räume zur Verfügung. Geklärt werden muss noch die Trägerschaft. Ein Verein soll sie übernehmen. Am Montag, 2

Göttelborn. In Göttelborn soll wieder ein Jugendzentrum entstehen. Doch bevor es soweit ist, ist noch Vorarbeit erforderlich. Die Grundvoraussetzung ist schon mal geschaffen. Die Gemeinde stellt mit der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Grundschule geeignete Räume zur Verfügung. Geklärt werden muss noch die Trägerschaft. Ein Verein soll sie übernehmen. Am Montag, 2. November, beginnt um 19 Uhr im Schützenhaus die Gründungsversammlung. Göttelborner Jugendliche sollen selbst die Verantwortung übernehmen. Fachmännisch betreut wird das Vorhaben vom Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung (Juz United). Der neue Göttelborner Ortsvorsteher Peter Saar (Foto: SZ) hat das Ganze in die Hand genommen. Er sagt: "Alle Jugendlichen, die entweder bereit sind im Vorstand mitzuwirken oder einfach nur an diesen Projekt mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen." Saar erinnert daran, dass es in Göttelborn schon mal ein Jugendzentrum gab - und zwar von 1994 bis 2001 bei der katholischen Kirchengemeinde. Saar: "Aber nachdem es geschlossen wurde, gab es für die Göttelborner Jugend keine richtige Möglichkeit mehr, ihre Freizeit zu gestalten." Erst im Bürgermeisterwahlkampf 2007 habe Karin Lawall dieses Thema aufgegriffen. Nach Angaben von Saar stehen jetzt 19 000 Euro bereit, um das Vorhaben anzugehen. Weiterhin werde sich auch der Regionalverband finanziell an diesem für Göttelborn so wichtigen Projekt beteiligen. Saar: "Als Ortsvorsteher freue ich mich ganz besonders, dass wir für unsere Jugendlichen eine Lösung gefunden haben. Die Schaffung eines neuen Jugendzentrums ist ein Hauptziel meiner politischen Arbeit." Die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall freut sich ebenfalls über die jetzige Entwicklung. Sie sagt aber auch: "In der ehemaligen Hausmeisterwohnung muss einiges umgebaut werden." Da müssten Mauern versetzt und neue Toiletten errichtet werden. Die Verwaltung habe vor, daraus ein Projekt mit der Erwerbslosenselbsthilfe (ESH) aus Püttlingen zu machen. Dabei könnten arbeitslose Jugendliche eingesetzt werden. Auch Jugendliche aus Göttelborn, die das Zentrum künftig besuchen, sollen eingebunden werden. Gespräche mit der ESH habe sie bereits geführt, betont die Bürgermeisterin. ll