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Der FC Kleinblittersdorf protestiert gegen den Abbruch der Saison

Einspruch eingelegt : Ist die Fußballsaison doch noch nicht vorbei?

Corona hat die Ligen überall auf der Welt zu einem vorzeitigen Abbruch der Saison gezwungen. Aber ist das

Die vor zwei Wochen offiziell abgebrochene Saison im saarländischen Fußball scheint wohl doch noch nicht ganz beendet zu sein. Landesligist FC Kleinblittersdorf hat in dieser Woche Einspruch eingelegt und alle Beschlüsse des Verbandstages werden in Frage gestellt.

"Der Tabellenzweite der Landesliga Süd, FC Phönix Kleinblittersdorf, hat beantragt, ein Schiedsverfahren durchzuführen“, erklärt Andreas Schwinn, der Geschäftsführer des Saarländischen Fußballverbandes (SFV). Darin werde gefordert, die Beschlüsse des außerordentlichen Verbandstages vom 9. Juli aufzuheben. Außerdem wurde hilfsweise beantragt, eine Regelung über weitere Aufsteiger zu treffen.

Der SFV wird nun in den nächsten Tagen einen Schiedsrichter benennen. Beide Parteien haben dann innerhalb einer Frist von zehn Tagen Zeit, sich auf einen Vorsitzenden für das Schiedsverfahren zu einigen. Der FC Kleinblittersdorf bezieht sich auf Gutachten von anderen Fußball-Verbänden, aus denen klar hervorgehen soll, dass bei so speziellen Saison-Abbrüchen, wie aktuell durch Corona, keine Mannschaft benachteiligt werden darf. Doch dadurch, dass entschieden wurde, dass die Zweiten generell nicht aufsteigen dürfen, wozu der Verein zählt, gäbe es einen eindeutigen Nachteil. Die Kleinblittersdorfer hätte sich durch den zweiten Tabellenplatz normalerweise für eine Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga qualifiziert. Der Verein hat bereits angekündigt, in den kommenden Tagen eine Pressemitteilung zu dem Thema herauszugeben.