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Wo kann und soll in Heusweiler investiert werden?

Wo kann und soll in Heusweiler investiert werden?

Um Finanzen und um Hallennutzungspläne geht es heute Abend im Heusweiler Gemeinderat. Aber auch um ein neues Spielplatzkonzept und um Pläne für kostenlose öffentliche und drahtlose Internet-Zugänge.

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause beschäftigt sich der Heusweiler Gemeinderat an diesem Donnerstag, 29. September, 18.30 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses mit dem Doppelhaushalt 2017/2018. Doch dabei geht es nicht um die Beratung der Haushaltssatzung und die Verabschiedung des Haushaltsplanes, sondern um die von der Verwaltung geplanten Projekte und Investitionen.

Bürgermeister Thomas Redelberger wird diese Pläne vorstellen und sagen, wie aus Sicht der Verwaltung der geschätzte Unterschied zwischen Ausgaben und Einnahmen in den nächsten beiden Jahren aussehen könnte. Darauf aufbauend, werden die Fraktionen dann in den nächsten Wochen in die Haushaltsberatungen einsteigen und ihre eigenen Wünsche und Forderungen einbringen. Der Doppelhaushaltsplan für die Jahre 2017 und 2018 wird dann voraussichtlich im Dezember verabschiedet.

Außerdem wird der Rat im öffentlichen Teil der Sitzung die Hallenöffnungspläne überarbeiten. Dies wird notwendig, weil die Turnhalle der Schiller-Schule ab dem nächsten Jahr vom Regionalverband verwaltet wird. Und dieser stellt den Vereinen in den Schulferien keine Hallen zur Verfügung. Vereine, die an Fastnacht, Ostern, sowie in den Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien bisher in dieser Halle trainieren, müssen deshalb auf andere Hallen ausweichen.

Im Blickpunkt steht auch das geplante Spielplatzkonzept der Gemeinde. Wie berichtet, will die Verwaltung einige Spielplätze schließen und dafür andere ausbauen. Zudem geht es im öffentlichen Teil um freie WLAN-HotSpots, also drahtlose öffentliche Zugriffspunkte, an denen man sich mit Laptop, Tablet oder ähnlichen Geräten ohne Passwort ins Internet einwählen kann. SPD und FDP beantragen, dass solche freien Hot Spots an öffentlichen Plätzen eingerichtet werden. Die Gemeindeverwaltung hat bereits reagiert. Der IT-Fachmann der Gemeinde, Markus Ringe, wird das Projekt vorstellen.

Vor Eintritt in die Tagesordnung können Bürger Fragen an die Ratsmitglieder oder die Verwaltung richten.