| 20:14 Uhr

Erneute Investition ins Dudo-Bad

Dudweiler. Vor einem Jahr erhielt das Dudweiler Hallenbad ein neues Dach und im Bereich des Schwimmbeckens eine neue Alu-Paneelendecke. Zudem wurden die Haustechnik und die Elektro-Installation erneuert sowie notwendige Brandschutzmaßnahmen realisiert Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Dudweiler. Vor einem Jahr erhielt das Dudweiler Hallenbad ein neues Dach und im Bereich des Schwimmbeckens eine neue Alu-Paneelendecke. Zudem wurden die Haustechnik und die Elektro-Installation erneuert sowie notwendige Brandschutzmaßnahmen realisiert. Nach Angaben des Prokuristen der Saarbrücker Bäderbetriebsgesellschaft, Rainer Hück, kommen die neuen 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II der saarländischen Landesregierung. Hück: "Wir stehen einen Schritt vor der Genehmigung durch das Innenministerium." Alle bisherigen Vorbesprechungen seien positiv verlaufen. In seiner morgigen Sitzung müsse der Stadtrat noch einmal einen formalen Beschluss für die Aufnahme der Sanierung in das Konjunkturprogramm fassen. Wie Hück im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert, sind 410 000 Euro vorgesehen für die Erneuerung der Gebäudetechnik im Innern des Bades. Darunter fallen unter anderem neue Brennwertkessel für die Heizung, die Erneuerung der Elektroinstallationen und der Einbau von Wärmethermostaten in den Duschen. Für 150 000 Euro werden alle Fenster erneuert. 320 000 Euro kostet die neue Außenfassade mit Dämmung. "Damit verschwindet auch endlich die Kältebrücke, das heißt, die Fenster beschlagen nicht mehr bei Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen", so Hück. 57 000 Euro entfallen auf den Bereich "wärmetechnische Isolierung". Der Rest bis zu 1,2 Millionen Euro sind Nebenkosten, beispielsweise für das Gerüst und die Planung. "Im Dudobad sind immer noch die ersten Fenster drin", weiß Betriebstechniker Rainer Güldenring (62). Im nächsten Jahr hat er sein 40-jähriges Betriebsjubiläum bei der Stadt. 1970 hat er im Stadtbad St. Johann angefangen. Seit 25 Jahren arbeitet er im Dudobad. "Vor einigen Jahren wurden einmal zwei Fenster an der Stirnseite des Bades ausgetauscht", erinnert sich der 62-Jährige. "Wenn die Genehmigung der Maßnahme vom Innenministerium schnell kommt, dann sollen die Arbeiten noch in diesem Sommer während der normalen Schließzeiten des Bades losgehen", sagt Rainer Hück und betont: "Es ist nicht vorgesehen, das Bad dafür extra dichtzumachen." Was in diesem Jahr nicht gemacht werden könne, werde dann im nächsten Jahr erledigt. Durch die neuen energetischen Maßnahmen spare die Bäderbetriebsgesellschaft einen erheblichen Teil der Energiekosten ein, sagt Hück. Zudem werde das Bad noch ein Stück attraktiver. Nach seinen Angaben hat sich bereits die Sanierung im vergangenen Jahr positiv auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Man zähle zurzeit zwischen 1000 und 2000 Nutzer mehr im Monat als in den Jahren zuvor. Nach Angaben von Rainer Hück besuchen im Durchschnitt zwischen 10 000 und 12 000 Wasserratten das Dudobad im Monat. "Wir stehen einen Schritt vor der Genehmigung durch das Innenministerium."Rainer Hück