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In Dudweiler musste das Los entscheiden

In Dudweiler musste das Los entscheiden

Sulzbachtal/Fischbachtal. Die Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen sind abgelaufen, die Zahlen stehen fest. 414 Fünftklässler werden zum kommenden Schuljahr an der Gesamtschule Sulzbachtal in Dudweiler, im Sulzbacher Theodor-Heuss-Gymnasium und an den Erweiterten Realschulen in Friedrichsthal, Quierschied und Sulzbach eingeschult

Sulzbachtal/Fischbachtal. Die Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen sind abgelaufen, die Zahlen stehen fest. 414 Fünftklässler werden zum kommenden Schuljahr an der Gesamtschule Sulzbachtal in Dudweiler, im Sulzbacher Theodor-Heuss-Gymnasium und an den Erweiterten Realschulen in Friedrichsthal, Quierschied und Sulzbach eingeschult. "Wir haben wieder sechs Klassen mit je 29 Schülern", freut sich Ursula Gressung-Schlobach, die Leiterin der Gesamtschule in Dudweiler. Seit einigen Jahren habe man diesmal wieder auslosen müssen, sagt die Schulleiterin und betont: "Wir hatten 186 Anmeldungen, aber nur Platz für 174 Schüler." Sie besuchen drei Englisch-, zwei Französischklassen und eine Bläserklasse. Von 76 neuen Schülerinnen und Schülern spricht Gabriele Missy-Kallenbach, die Leiterin des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Das ergibt drei neue Klassen, alle mit Französisch als erster Fremdsprache. "Wir sind damit sehr zufrieden", sagt Kallenbach. Die Zahl liege im Durchschnitt der letzten Jahre. Vier neue Klassen bekommt die Erweiterte Realschule in Sulzbach. "Wir haben 86 Anmeldungen", erklärt der stellvertretende Schulleiter Peter Thiel und fügt an: "Wir rechnen noch mit einigen Nachzüglern." Nach Rücksprache mit dem Kultusministerium könne man vier neue Klassen bilden, alle mit Englisch als erster Fremdsprache. Die Anmeldungen liegen nach Angaben von Thiel diesmal über denen der vergangenen Jahre. Der stellvertretende Schulleiter wertet das als "Anerkennung der guten Arbeit an der Schule". Auch sei bei den Eltern angekommen, dass die Schüler der ERS dank der Kooperation mit dem Gymnasium hier das Abitur machen können. 40 Anmeldungen, und damit einige weniger als im vergangenen Jahr, vermeldet die ERS in Quierschied. Das ergibt nach Angaben von Schulleiter Horst Heckmann zwei Klassen zu je 20 Kindern. Die erste Fremdsprache in Quierschied ist Französisch. Darin sieht Heckmann einen kleinen Nachteil seiner Schule. "Viele Kinder entscheiden sich lieber für Englisch als erste Fremdsprache", weiß der Schulleiter. Er erinnert aber daran, dass ab dem kommenden Schuljahr die Schule bereits ab der fünften Klasse Englisch-Unterricht in Arbeitsgemeinschaften anbietet. Nur 38 Anmeldungen hat Werner Hillen, der Leiter der ERS in Friedrichsthal, für das kommende Schuljahr. Im vergangenen Jahr waren es 62. Langsam, aber sicher machten sich die geburtenschwachen Jahrgänge bemerkbar, sagt Hillen. Er ist stolz darauf, dass das Konzept "Freiwillige Ganztagsschule plus" sehr gut angenommen wird. Hillen: "80 Prozent der Neuen sind dafür angemeldet." Der Tagesablauf sehe in etwa so aus: Unterricht von 8 bis 12.30 Uhr, Mittagessen (mit Lehrern) von 12.30 bis 13.15 Uhr, Mittagspause von 13.15 bis 13.45 Uhr, Lern- und Förderzeit von 13.45 bis 15 Uhr. "Wir hatten 186 Anmeldungen, aber nur Platz für 174 Schüler." Ursula Gressung-Schlobach