Feierlich den Dienst aufgenommen

Homburg. "Es ist eine Traumrettungswache", sagte Andreas Pütz am Freitag bei der Einweihung über seinen neu eingerichteten Arbeitsplatz. Er ist seit 1990 Dienststellenleiter und über den 1,7 Millionen Euro Bau hoch erfreut. "Hier ist alles auf dem neuesten Stand und besonders in Sachen Desinfektionsfahrten sind wir nun besser ausgestattet

Homburg. "Es ist eine Traumrettungswache", sagte Andreas Pütz am Freitag bei der Einweihung über seinen neu eingerichteten Arbeitsplatz. Er ist seit 1990 Dienststellenleiter und über den 1,7 Millionen Euro Bau hoch erfreut. "Hier ist alles auf dem neuesten Stand und besonders in Sachen Desinfektionsfahrten sind wir nun besser ausgestattet." Zur Rettungswache gehören 17 Rettungsassistenten, zehn Zivildienstleistende und Absolventinnen eines freiwilligen sozialen Jahres und 60 ehrenamtliche Helfer. "Außerdem haben wir nun viel mehr Platz für Schulungen und weitere Fahrzeuge", so Pütz. Pro Jahr werden von Homburg aus rund 2000 Notarzt-, 3000 Rettungswagen- und 5000 Krankentransport-Einsätze gefahren. "Durch die Kapazitäten der neuen Rettungswache kann das in den kommenden Jahren auch mehr werden", erklärte der Dienststellenleiter.Als eine Investition in die Zukunft bezeichnete Professor Hans Köhler, Ärztlicher Direktor am Uniklinikum, die neue Wache. "Das neue Gebäude passt in unseren Masterplan der baulichen Neuordnung. Dadurch sind wir wirtschaftsfähig." Landrat Clemens Lindemann hob auch das umweltfreundliche Konzept des neuen Gebäudes hervor: "Das Gebäude ist Energie sparend mit Solaranlage und Regenwasserzisterne." An diesem Samstag können sich Interessierte ein Bild von der neuen Wache machen. Das Rote Kreuz lädt ab 10 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.Meinung

Endlich Platz und Komfort

Von SZ-Redakteur Sebastian Klöckner Die neue Rettungswache wurde in Homburg dringend benötigt. Bis vor kurzem parkten viele Rettungs-Fahrzeuge ungeschützt draußen im Freien, jetzt haben sie Platz in der großen Garage. Selbst für weitere Rettungswagen ist noch Fläche vorhanden, und auch das Personal freut sich über den komfortablen Arbeitsplatz. Die Bauarbeiten gingen ohne Verzögerungen voran, und die neue Wache wurde nur 14 Monate nach dem ersten Spatenstich eingeweiht. Land, Kreis, Krankenkassen und Rettungszweckverband haben vorbildlich gehandelt und an einem Strang gezogen - keine alltägliches Verhalten bei einer Summe von 1,7 Millionen Euro.

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