Natur erobert Bergbauhalden zurück

Natur erobert Bergbauhalden zurück

Luisenthal, Camphausen, Göttelborn, Reden und Neunkirchen sind die Stationen der Tagesfahrt, zu der die Stiftung Demokratie einlädt. Frühere Halden und Absinkweiher wurden dort in neue Konzepte integriert.

Der Steinkohlenbergbau hat im Saarland zahlreiche Rückstandshalden hinterlassen. Diese Bergeschüttungen stellen Eingriffe in Natur und Landschaft dar. Nach Beendigung der bergbaulichen Tätigkeit stellt sich vielerorts noch immer die Frage, was mit den Halden und Absinkweihern des Bergbaus geschehen soll. Zwischenzeitlich sind für einige dieser Orte aber schon Konzepte für die Nachnutzung entwickelt und in mehreren Fällen auch bereits umgesetzt worden.

Die Tagesfahrt sucht solche Orte auf. Unter anderem geht es nach Luisenthal, Camphausen, Göttelborn, Reden und Neunkirchen .

Die Veranstaltung der Stiftung Demokratie Saarland findet am Sonntag, 26. März, von 8.30 bis etwa 17.30 Uhr statt. Geführt wird die Tour vom Geographen Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland und Kenner der hiesigen Industrie- und Bergbaukultur, der sich seit vielen Jahren mit der Großregion und seiner industriellen Prägung beschäftigt.

Eine Anmeldung zu dieser Tour ist noch bei der Stiftung Demokratie Saarland möglich, einige wenige Plätze sind noch frei. Infos und Anmeldung bei Saskia Recktenwald unter Telefon (06 81) 906-26 22, E-Mail: sr@sdsaar.de.

Mehr von Saarbrücker Zeitung